Besser als sein Ruf: Warum die Risiko-Abwägung beim Astrazeneca-Vakzin trotzdem vielen schwerfällt

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In mehreren Bundesländern können sich nun alle Erwachsenen mit dem Astrazeneca-Präparat impfen lassen. Soll ich es tun?, fragen sich viele nach Berichten über Thrombosen - die Antwort ist aus Expertensicht eindeutig.


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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    1
    ggv1615
    30.04.2021

    @MarioGrimm: Ihre sogenannten "Hobbyimpfprofessoren" schreien nicht wegen irgend einer Impfung (im Falle der mRNA-Impfstoffe keine Impfung, sondern eine Prophylaxe) sondern wegen der Beschneidungen ihrer uneingeschränkten und im Grundgesetz verankerten Rechte. Sie als Hobbyimpfprofessor jedoch wissen ja mit Sicherheit um die Nebenwirkungen und die Langzeitwirkungen eines jeden Coronaimpfstoffes und können uns diese auch erklären. Klären Sie mich doch mal auf über die Risiken, schwer an Covid zu erkranken oder Nebenwirkungen zu bekommen, in Abhängigkeit von Alter, Vorerkrankungen, Geschlecht...

  • 3
    7
    mesiodens
    30.04.2021

    Und an den roten Daumen: Mein Mann gehörte berufsbedingt zur Prioritätsgruppe 2 und hat sich nicht etwa vorgedrängelt. Möglicherweise hat er sich beim Einkaufen gehen infiziert, denn wir hatten sonst keine anderen Kontakte und er hat darüber Buch geführt. Wer auch immer da trotz Quarantäne und vielleicht glücklicherweise mit milder Symptomatik beim Einkaufen war, danke für so wenig Solidarität, die stattdessen mit ganz viel Dummheit und Ignoranz ausgeglichen wurde.

  • 7
    8
    mesiodens
    30.04.2021

    Genau wegen dieser Fehleinschätzung der Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffes und des Aussetzens der Impfungen "verdanken" wir nun, dass mein Mann auf unbestimmte Zeit mit Lungenembolie und Thrombosen im Krankenhaus liegt. Er hatte lange vor seiner Infektion einen Impftermin. Dieser wurde abgesagt. Am Freitag nach Ostern hatte er seinen Ausweichtermin, den konnte er aber nicht mehr wahrnehmen, denn irgendwann um Ostern herum hat er sich infiziert und war zwei Tage vor dem Termin bereits relativ schwer erkrankt. Jetzt drei Wochen nach seiner Erkrankung hat das Virus die Blutgefäße so geschädigt, dass er Thrombosen in den Beinen hat und wegen einer mehrerer Lungenembolien im Krankenhaus liegt. Das war genau, was wir vermeiden wollten. Er steht mitten im Leben, war vorher gesund und sportlich und hatte nie gesundheitliche Probleme. Das Risiko aufgrund einer Infektion seine Gesundheit einzubüßen und zu versterben, liegt um ein Vielfaches höher, als aufgrund einer Impfung zu versterben.

  • 22
    21
    MarioGrimm
    26.04.2021

    Genau so siehts aus ,,Quatschkopf '' !! genau diese Hobbyimpfprofessoren sind dann diejenigen die jetzt aufschreien und es für skandalös erklären , das Geimpfte in absehbarer Zeit Erleichterungen im Alltag erhalten sollen !! Sicher soll jeder für sich entscheiden ob man sich U-60 mit Astra impfen lässt oder nicht !! Sollte man sich dagegen entscheiden dann bitte aber auch den Ball flach halten und genau nicht diesen Stunk und Stimmung verbreiten !!! Jeder kann ein Gespräch mit seinem Hausarzt führen ob eine Astra -impfung in Frage kommt und dann würde ich meinem Hausarzt vertrauen !! Bin selber U-60 und das erste Mal mit Astra geimpft !!Zweitimpfung gerne auch wieder mit diesem Impfstoff !

  • 34
    27
    Meitzi
    25.04.2021

    Für Frauen Mitte 30 ist das Risiko, am Coronavirus zu sterben etwa genau so groß wie eine Sinusvenenthrombose durch Astrazeneca zu bekommen. Das sollte man nicht vergessen.

    Außer, man wirft die Corona-Todesfälle der über 80 jährigen mit in denselben Topf, dann fällt das Risiko natürlich zugunsten des Impfstoffs aus. Ich bin aber keine 85! Deswegen warte ich auf Biontech.

  • 52
    37
    quatschkopf
    25.04.2021

    Ich, u50 ,würde mich sofort mit AZ impfen lassen.
    Ich habe mich noch nie dafür interessiert von welchem Hersteller ein Impfstoff ist oder welcher Typ oder welche sehr seltenen Nebenwirkungen ein Impfstoff für mich oder meine Kinder hat. Und ich glaube dass ging bisher den meisten Menschen nicht anders. Aber jetzt gibt es plötzlich 80 Millionen Impfstoffexperten in Deutschland. Ja ja schon klar... Hier geht es doch vielen darum Hauptsache Stunk und Stimmung gegen "die da oben" zu machen.

  • 58
    17
    kdchirst
    25.04.2021

    Einige schwierige Fragen.
    Soll ich mich als 60-jähriger mit Astraceneca impfen lassen oder warten bis für mich mRNA Impfstoff zur Verfügung steht?
    Wenn ich auf die Impfung im Mai warte, dann nehme ich den Impfstoff vielleicht meiner 31-jährigen Tochter weg.
    Oder lasse ich mich nicht impfen?
    Für eine Herdenimmunität reicht es doch, wenn sich die anderen impfen lassen.
    Ich habe mich für die Impfung mit Astraceneca entschieden.