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Der mit dem Backenbart: Es gibt wieder mehr Pardelluchse

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Vor gut 20 Jahren gab es nur noch 62 Pardelluchse in der Wildnis in Spanien und Portugal. Naturschutzmaßnahmen zeigen jetzt Erfolge.

Gland.

Eine der wenigen guten Nachrichten zur Natur: Die Population des bedrohten Pardelluchses (Lynx pardinus) ist gewachsen. Experten der Weltnaturschutzunion (IUCN) haben ihn in einer Aktualisierung der Roten Liste bedrohter Arten von "stark gefährdet" auf "gefährdet" zurückgestuft. Das ist nun die Stufe drei auf der siebenstufigen Skala der gefährdeten oder bereits ausgestorbenen Arten.

"Dank der Schutzbemühungen ist es gelungen, diese Art vor dem Aussterben zu bewahren", teilte die IUCN in Gland bei Genf mit. Die Population sei von 62 ausgewachsenen Tieren im Jahr 2001 auf 648 im Jahr 2022 gestiegen. Inzwischen gehen Expertinnen und Experten von insgesamt 2000 jungen und ausgewachsenen Luchsen dieser Art aus.

Der Pardelluchs ist ein Raubtier aus der Familie der Katzen. Er kommt in Spanien und Portugal vor und wird auch Iberischer Luchs genannt. Er hat einen ausgeprägten Backenbart und Haarbüschel an den Ohren, die für die Hörfähigkeit wichtig sind. Er kann ausgewachsen rund 80 Zentimeter lang werden.

Der Pardelluchs ernährt sich von Wildkaninchen, deren Zahl zeitweise durch Krankheiten, Wilderei und schrumpfende Lebensräume deutlich geschrumpft war. Für beide Tiere bedeutet auch die Klimakrise Stress, wie es hieß.  (dpa)

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