Umweltpreis an Meeresbiologin und Wasserschützer verliehen

Erfurt (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Deutschen Umweltpreis an Wissenschaftler überreicht, die zum Schutz des Wassers und der Ozeane beigetragen haben. Die mit 500 000 Euro höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas ging am Sonntag in Erfurt an die Meeresbiologin Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven sowie an ein interdisziplinäres Team von Abwasserforschern aus Leipzig. Zu diesem gehören Roland Müller, Manfred van Afferden und Mi-Yong Lee vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig sowie Wolf-Michael Hirschfeld als Initiator des Demonstrationszentrums für dezentrale Abwasserbehandlung.

Die Preisträger hätten Pionierarbeit geleistet bei der Erforschung der Tiefsee sowie bei der Entwicklung eines Systems, das Menschen in Jordanien zu sauberem Wasser verhelfe, sagte Steinmeier. Verabschiedet wurde bei der Preisverleihung eine Erklärung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für Vielfalt und Toleranz. Das Kuratorium der Stiftung wolle damit ein Zeichen gegen Populismus, Gleichgültigkeit gegenüber Fakten und unverantwortliche Vereinfachungen setzen, hieß es.

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