Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren, studierte am Institut für Literatur in Leipzig und unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch".
Kerstin Hensel wurde 1961 in Karl-Marx-Stadt geboren, studierte am Institut für Literatur in Leipzig und unterrichtet heute an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Bild: Susanne Schleyer
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Kerstin Hensel: "Sehen ist mehr als nur draufblicken"

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Für ihre Novelle "Regenbeins Farben", die ab heute als Fortsetzungsroman der "Freien Presse" erscheint, hat sich die Autorin einen besonderen Ort ausgesucht: Auf einem Friedhof begegnen sich drei Witwen und ein trauernder Mann. Im Gespräch mit Carola Wiemers erzählt die Autorin, wie ihre Protagonisten mit Trauer und Verlust umgehen und dabei mehr über sich selbst erfahren.Kerstin Hensel über einen Friedhof als Insel für Begegnungen mit sich selbst und die Möglichkeiten, sich von Ängsten und Zwängen zu befreien über einen Friedhof als Insel für Begegnungen mit sich selbst und die Möglichkeiten, sich von Ängsten und Zwängen zu befreien.

Freie Presse: Seitdem Sie schreiben, geht es Ihnen um das Ein-Gedenken dessen, was "täglich heftiger vergessen" wird, wie Sie es einmal ausgedrückt haben. Für die Novelle "Regenbeins Farben" haben Sie als Handlungsort einen Raum zwischen Himmel und Erde gewählt: den Nordfriedhof in Berlin. Kann er als Symbol für eine private wie...
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