Kultur
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Das Mittelsächsische Theater bringt eine zeitgemäße Version von Euripides „Medea“ auf die Bühne und erzählt von einer Frau, die für ihre Rache alles gibt. Auch um feministische Diskurse geht es.
Medeas Gewand bleibt weiß. Auch wenn sie durch eine Dreckwanne in der Bühnenmitte kriecht, darin schreit, tobt, intrigiert. Ihr Gewand bleibt weiß, obwohl sie die neue Frau ihres verräterischen Mannes vergiftet. Es bleibt auch weiß, als sie ihre beiden Kinder tötet. Alle anderen Protagonisten, außer den beiden Kindern, tragen schwarz. Alle...
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