Kultur
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Sah aus wie geplant: Bevor am Samstag in den Kunstsammlungen die große Expressionisten-Schau öffnete, wurde am Abend zuvor im Opernhaus ein Ballett uraufgeführt, das sich um den Expressionisten Karl Schmidt-Rottluff dreht: ein Stück mit starken Bildern, aber zu wenigen Farben.
Der Krieg, die Soldaten, sie kommen in Schwarz, bewegen sich stetig vorwärts, mechanisch, manchmal auch wie ein krakenhaftes Tier, das sich übers Land wälzt. Die Männer in Schwarz vertreiben das Leben, vertreiben die Farben. Nur bedrohliches Rot hüllt die Bühne noch ein, dazu der Klang dumpfer Schläge. Als Zuschauer kann es einen dabei ganz...
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