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Kultur
Judy Winter mit Götz-George-Preis ausgezeichnet

Die Schauspielerin Judy Winter wird in Berlin für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Man kennt sie aus dem Fernsehen, von der Theaterbühne - und als Synchronstimme von Hollywoodstars.

Berlin.

Die Schauspielerin Judy Winter (81) ist mit dem diesjährigen Götz-George-Preis ausgezeichnet worden. Seit mehr als sechs Jahrzehnten präge sie "mit unverwechselbarer Stimme, eindringlicher Präsenz und Ausdruckskraft die deutsche Theater- und Filmlandschaft", hieß es zur Begründung.

Verliehen werde ihr der Preis für "eine Lebensleistung, die Haltung, Klugheit, Humor und Eleganz" in sich vereine. Ihr Spiel sei in jeder Nuance von Wahrhaftigkeit getragen. Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hielt die Laudatio. 

Ältere Schauspieler selten zu sehen 

"Das ist ein Abend nur für mich. Das ist schon etwas anderes", sagte Judy Winter dem RBB und freute sich über die besondere Würdigung. Zugleich wies die 81-Jährige darauf hin, dass ältere Schauspielerinnen nur noch selten im Fernsehen zu sehen seien. "Alte Damen sind ausgestorben", sagte Winter. Ändern könnten dies andere Drehbücher.

Winter spielt zum Beispiel in der TV-Reihe "Familie Bundschuh" mit, war auch neben Hape Kerkeling in "Club Las Piranjas" zu sehen. Auch als Synchronsprecherin ist sie bekannt, etwa für die Schauspielerinnen Jane Fonda, Shirley MacLaine und Vanessa Redgrave.

Welche Rolle sie besonders erfolgreich gespielt hat

Einen ihrer größten Bühnenerfolge hatte sie mit "Marlene" - sie spielte jahrelang die Leinwandikone Marlene Dietrich. "Ihre Darstellung der Marlene Dietrich wurde zu Theatergeschichte", hieß es in der Würdigung.

Der Götze-George-Preis wurde 2017 geschaffen und ist nach dem Schauspieler Götz George (1938-2016) benannt, der unter anderem als "Tatort"-Kommissar Horst Schimanski berühmt wurde. 

Ausgezeichnet wurden bisher die Schauspielerinnen und Schauspieler Gudrun Ritter, Karin Baal, Angela Winkler, Michael Mendl, Matthias Habich und Peter Striebeck. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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