Lyonel Feininger soll sein "Selbstbildnis mit Tonpfeife" von 1910 zerknüllt und weggeworfen haben - doch es wurde, wie manch anderes, gerettet. Heute ist das Bild in Quedlinburg zu sehen.
Lyonel Feininger soll sein "Selbstbildnis mit Tonpfeife" von 1910 zerknüllt und weggeworfen haben - doch es wurde, wie manch anderes, gerettet. Heute ist das Bild in Quedlinburg zu sehen. Bild: Punctum/Bertram Kober/VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kultur
Lyonel Feininger: Mit dem Zweifel im Nacken

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Thüringische Dörfer und die Ostsee gehörten zu den Lieblingsmotiven des aus den USA stammenden Malers. Vor 150 Jahren wurde der spätere Bauhaus-Lehrer geboren. In Quedlinburg weiß man den Künstler zu ehren, allerdings mit Sorgenfalten auf der Stirn.

Offenbar war Lyonel Feininger unzufrieden. Es ist kaum zu übersehen, wenn man das Bild "Villa an der Seine I" betrachtet. Er malte es mit Öl auf Pappe 1907 in Paris, wo er eine Zeit lang weilte: ein Haus, den Fluss, in Blau und Grün, impressionistisch getupft. Eine Art, die heute als nicht typisch für Feininger gilt, und: mit einem seltsamen...
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