Kultur
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In Bayreuth wirbelt Regisseur Matthias Davids Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ kräftig durch: Statt Pathos gibt es eine knallbunte Riesenkuh, schräge Typen und musikalische Glanzleistungen.
Der Beginn ist ziemlich holprig. Der Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti, im verdeckten Graben des Bayreuther Festspielhauses hält sich exakt an die Anfangszeit – das Publikum nicht. Bis sich das späte Platzsuchen im Halbdunkel endlich beruhigt hat, vergehen Minuten. Danach geht es beim ersten Aufschlag der...
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