Leipziger Polizeiaffäre: Innenminister geht in Deckung

Der Korruptionsskandal um sichergestellte Fahrräder erreicht die Landespolitik: Wann wusste Minister Wöller Bescheid?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    gelöschter Nutzer
    18.06.2020

    Na das kann man doch gleich nutzen um einen "Systemtreuen" Innenminister einzusetzen.

  • 7
    1
    Tauchsieder
    17.06.2020

    Jetzt könnte man sagen das dies von Kretschmer geschickt gemacht wurde. Den politi. Gegner mit in die Verantwortung genommen, demzufolge gibt es auch nur verbale Attacken aus der zweiten Reihe. Mal sehen wie lange die Koalitionspartner noch ruhig sind, oder haben sie vielleicht auch eine Aktie mit daran?
    Dieser Vorgang hat das Zeug zu Größeren. Was mich etwas verwundert, warum bleibt die zweitstärkste Partei im Landtag so ruhig. Das ist doch hier wie beim Fußball, eine einmalige Steilvorlage.

  • 5
    2
    Dickkopf100
    17.06.2020

    Unverständlich... "Mehr als 1000 Fahrräder illegal verkauft..." Man fragt sich dabei, wie lange die "Schieberei" schon ging. Bei der Menge sicherlich Monate, wenn nicht Jahre. Grade solche Sachen lassen sich nicht lange verheimlichen, zumal da recht viele Leute involviert gewesen sein müssen. Zustände wie in einer "Bananenrepublik", da etliche Staatsdiener die Hand aufgehalten haben müssen. Man darf echt gespannt sein, was in der nächsten Zeit noch alles an 's Licht kommt. Und wie immer in der sächsischen Landespolitik: Man ist empört und hat nix gewusst... Fast zum totlachen, wenn es nicht schon wieder ein Schlag in das Demokratie-Empfinden eines jeden Bürgers wäre.

  • 7
    1
    vonVorn
    17.06.2020

    @FromtheWastlands, ich kann Ihren Optimismus nicht teilen, ich denke, wie immer bei Skandalen in Sachsen, es wird kein Politiker zurücktreten und die Verantwortung übernehmen.

  • 6
    4
    j35r99
    16.06.2020

    Der Kommentar ist für mich ein "Lacher".
    1000 sichergestellte Fahrräder wurden veräußert.
    Es gibt so viele ungeklärte Fragen, z.B.
    Warum wurden sie von den Eigenthümern nicht abgeholt?
    Wo waren 1000 Fahrräder untergestellt?
    Was kostete die Aufbewahrung?
    Wie hoch war der Restwert eines jeden verkauften Fahrrades?
    War der Polizeipräsident Schultze in der Wahrnahme seiner Dienstaufsichtspflicht überfordert, dass er sich an das Innenministerium wenden mußte? u.s.w.
    In seinem Statement lehnt sich Herr Wöller sehr weit aus dem Fenster.
    Man soll erst mal die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten und sich danach
    äußern, ehe man seine " Untergebenen" in die Pfanne haut.
    Das gleiche trifft für die "Besserwisser" der Parteien zu.
    Die Unschuldsvermutung trifft auch für Polizisten zu, bis der Fall geklärt ist!!!

  • 8
    1
    Tauchsieder
    16.06.2020

    Leipzig hat ein Problem, besser noch schon wieder ein Problem. Nannte man dies damals nicht Sachsensumpf, waren da nicht die Polizei, Justiz und hohe Persönlichkeiten darin verstrickt? Alle Jahre wieder, wenn da nicht die eine Oppositionspartei daraus Kapital schlagen kann, dann weis ich auch nicht weiter.
    Wöller, ein Mann für alle Fälle, ein Hansdampf in allen Gassen. Umweltminister, Kultusminister, jetzt Innenminister, vielleicht demnächst Pensionär?
    Da hilft nur ein Untersuchungsausschuss!

  • 10
    12
    FromtheWastelands
    16.06.2020

    Kretschmer kann sich schon einen neuen Innenminister suchen, vielleicht findet er jetzt endlich mal jemanden mit entsprechender Kompetenz, auch wenn das in der sächsischen CDU schwerfallen dürfte.