Lengenfelder verschieben die Eröffnung des Freibads

Die Wasserratten müssen sich noch etwas gedulden. Vorbereitungen auf den Saisonstart laufen zwar. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen.

Lengenfeld.

Die Schwimmmeister Melanie Fechner und Andreas Meinhold müssen die für Montag geplante Öffnung des Lengenfelder Freibades verschieben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Fechner erklärt dazu: "Das Hygienekonzept liegt noch beim Landratsamt. Wir haben den Bescheid nicht rechtzeitig bekommen, also können wir auch nicht öffnen."

Außerdem solle es wohl Mitte nächster Woche noch eine Besprechung in der Landkreisbehörde geben, mit Vertretern aller ein Bad betreibenden Kommunen. Die Vorbereitungsarbeiten für den Saisonstart laufen im Bad trotzdem weiter. Alle dort Beschäftigten, also auch die Kassierer, beteiligen sich an den Arbeiten. Matthias Heinrich zum Beispiel, der sonst an der Kasse sitzt, säuberte bereits mit einem Hochdruckreiniger den Bodenbelag rund um das Becken, während Andreas Meinhold den Rasen auf Einheitshöhe trimmte. "Die verbleibende Zeit bis zur Öffnung wollen wir für Streicharbeiten nutzen", kündigt Melanie Fechner an. Das Wasser hatte es schon auf eine Temperatur von 17 Grad Celsius geschafft. Die Schwimmmeister gehen davon aus, dass sich die Temperatur in Richtung der 20-Grad-Marke bewegt, sobald auch die Nachttemperaturen den zweistelligen Bereich erreichen und sich das Wasser nachts nicht mehr so stark abkühlt.


Die anderen Freibäder im Raum Reichenbach

Reichenbach und Mylau: Die Stadtverwaltung geht derzeit davon aus, dass sowohl das Freibad Mylau als auch das Freibad Reichenbach am Samstag, 13. Juni, geöffnet werden.

Netzschkau: Das Freibad in Netzschkau soll laut Bürgermeister Mike Purfürst nächste Woche öffnen. Das überarbeitete Hygienekonzept liege im Gesundheitsamt zur Prüfung vor.

Neumark: Der Verein Neumarker- Badoase agil peilt den Saisonstart für den 5. Juni an, sagt Vereinschef

Steffen Dietzel. Bis dahin müsse man auch mit der Gemeinde ernsthaft über Parkmöglichkeiten reden. Durch den Kita-Neubau ist die Zufahrt schon jetzt Einbahnstraße, auch 40 Fahrradabstellplätze fallen weg. (gb)

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