MDR - Zwischen Erfolgen und Skandalen

Vor 25 Jahren startete der Mitteldeutsche Rundfunk als Dreiländeranstalt sein Angebot. Das weist nach Ansicht von Medienexperten bis heute Defizite auf.

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11 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Hankman
    31.12.2016

    Ich habe es damals bedauert, dass der Deutsche Fernsehfunk so schnell zerschlagen, neudeutsch "abgewickelt" wurde. Man sagte seinerzeit auch "gemühlfenzlt", weil der (nicht sehr sympathisch wirkende) Rudolf Mühlfenzl diesen Job zu erledigen hatte. Das Ganze war sicher eine politische Entscheidung, um einerseits die DDR-Identität abzuwickeln und sich andererseits zu systemnaher Mitarbeiter des DFF leichter entledigen zu können. Die Umstellung in der Neujahrsnacht 1991/92 begann übrigens mit einer peinlichen Panne: Minutenlang waren im neuen MDR Bilder aus Leipzig zu sehen, der Ton kam aber vom ORB. Und es hat gedauert, bis man das merkte und korrigierte. In meinem Archiv hab ich noch eine Aufnahme davon.

    Ich kann dem Autor nicht zustimmen, was die Auswirkungen der "West-Führung" des MDR betrifft. Die war - zumindest im Fernsehen - in den ersten Jahren schon deutlich zu spüren. Aber es wurde nach und nach besser. Die Anstalt hat sich gut entwickelt. Das beziehe ich nicht nur auf den TV-Bereich, sondern ausdrücklich auch auf die Radioprogramme. Und der Wechsel in der Intendanz hat sich positiv ausgewirkt und etwas frischen Wind gebracht. Also: Glückwunsch zum Jubiläum, MDR!