Die Maske, die USA und des Mannes ...

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Zunächst mal eine Entwarnung, weil mich einige (besorgte) Anfragen zu meinem Blogeintrag von gestern erreicht haben: Nein, ich gehe nicht in den vorgezogenen Ruhestand, auch wenn ich (wieder) einmal (laut) darüber nachgedacht habe, aber allein die Tatsache, dass ich diese Option habe und sie mir manchmal vor Augen halten darf, hilft mir dabei, das eine oder andere Gespräch doch nicht so ganz nah an mich heran zu lassen. So beispielsweise auch die Unterhaltung, die dann doch mehr ein Monolog seitens des Anrufers war, die der Leser, der mich wegen all "dieser Lügen" über die "angebliche Pandemie" angerufen und seine Ausführungen mit diesem Satz begonnen hatte: "Es ist erschreckend, wie sehr sich mit Psychoterror ein fast ganzes Volk einschüchtern lässt." Sein letzter Satz fünf Minuten später? Gern, dieser war es: "Ich fordere Sie auf, endlich die Verbrechen gegen das Volk zu beenden, Schluss mit Angst und Panikmache." Nun unwesentlich kürzer war heute das Gespräch, das auch nicht wirklich eins war, mit einem Mann in der Leitung, der mir erzählen durfte, warum in Wahrheit nicht Putin und Russland hinter dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny stecken, sondern die USA beziehungsweise Donald Trump und seine Geheimdienste. Ins Wochenende verabschieden möchte ich mich aber nicht, ohne zumindest den Versuch zu wagen, vielleicht doch die ganze Sache mit etwas Humor zu beleuchten und auf diese Weise mir nicht ganz so eindringlich aufs Gemüt schlagen zu lassen, weshalb ich nun die einzige Reaktion auf die Meldung "Penis-Tattoo entlarvt Exhibitionisten" am Mittwoch auf der Seite "Aus aller Welt" hier im Wortlaut wiedergeben möchte, der Leser meinte nämlich dies: "Das weckt Erinnerungen an die Witzkultur der Vorwendezeit. Im Überseehafen in Rostock habe eine Sexarbeiterin ihre Kollegin auf den Matrosen gegenüber aufmerksam gemacht, dessen bestes Stück mit dem Namen Rumbalotte geschmückt sei. Ach, sagte die, du müsstest selbiges Teil mal auf hoher See sehen. Es sei nicht der Name einer Frau, sondern lautete vielmehr: Ruhm und Ehre der baltischen Rotbannerflotte." In diesem Sinne ... bis Montag dann. 

Weitere Blog-Einträge