Vorweg diese Information, sie ist mir wichtig, weil sie zum besseren Verständnis dieses Blogeintrages beitragen soll, vielleicht auch tut, wir werden sehen: Ich erlaube mir über das sportliche hinaus kein Urteil zum Lebenswerk von Gustav-Adolf Schur und verzichte deswegen auch auf eine eigene Meinung dazu, warum die dafür Verantwortlichen der Radsportlegende einen Einzug in die "Hall of Fame" auf Dauer verweigern. Zwar könnte ich, weil ich mich da einfach ganz gut auskenne, seine Erfolge als Radfahrer über das Gewinnen von vielen Rennen hinaus aus meiner eigenen Perspektive bewerten, aber solche Daten wie Durchschnittsgeschwindigkeiten oder getretene Wattzahlen vor allem bei Bergankünften habe ich leider nirgendwo gefunden, während ich aus meiner Skepsis gegenüber dem Zustandekommen der Leistungen von Ausdauersportlern in den vergangenen Jahrzehnten (ich betone) weltweit und unabhängig von der Nationalität kein Geheimnis mache. Das alles war als Vorrede für diesen Blogeintrag nötig, weil ich den sechs Lesern, die mich nach dem Lesen des Artikels "Erster Sieg bei der Friedensfahrt: Als Täve in Europa bekannt wird" am vergangenen Samstag angerufen oder mir geschrieben haben, ausnahmslos dies mitgeteilt habe: "Tut mir leid, ich akzeptiere Ihre Haltung in dieser Sache, möchte aber nicht mit Ihnen darüber diskutieren." Die sechs Männer (keine Frau darunter) waren alle der Auffassung, dass es keinesfalls einen wirklichen Grund dafür gibt, "Täve" Schur nicht in die Ruhmeshalle aufzunehmen, während Sportler wie Franz Beckenbauer, dessen "Machenschaften im Vorfeld der WM 2006" und der "wegen der verschwundenen Millionen" nach Ansicht der Anrufer hinlänglich bekannt sind, dort Einzug gehalten und auf diese Weise geehrt wurden.  Allerdings, und auch dazu stehe ich weiterhin, kann ich mir keine abschließende Meinung dazu bilden, ob es richtig oder falsch ist, was einer der Leser meinte: "Meiner Ansicht nach muss man nicht in jeder Würdigung des Lebens und der Erfolge von Täve Schur erwähnen, dass er nicht in den Ruhmeshalle aufgenommen wird, aus welchen Gründen auch immer, diesen Fakt soll und darf man ganz einfach unter den Tisch fallen lassen." Darf man das wirklich? Einen Schlussstrich ziehen? Ich weiß es nicht ...

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