Weil es in meinen Randnotizen zum Wochenausklang heute ohnehin nur um die Auswirkungen der Berichte und Kommentare über und zum Coronavirus gehen würde, habe ich gerade (als eine Maßnahme zur Verringerung meiner Mühen beim Finden von Formulierungen für meine Blogeinträge) beschlossen, sie heute ausfallen zu lassen und das, was ich erlebt habe, mir einfach so mal von der Seele zu schreiben. Los geht's:

"Vor zwei Tagen bin ich von einer Urlaubsreise zurückgekehrt und mit dem Flugzeug in München gelandet", meinte eine Leserin und fügte hinzu: "Weder bei den Passieren aus meiner Maschine gab es irgendwelche Kontrollen, also auch keine Temperaturmessungen, noch bei den anderen Abfertigungen, die ich von meinem Standort aus beobachten konnte." Weil sie davon ausging, dass das eine Information sei, die meine Kollegen in die aktuelle Berichterstattung zu diesem Thema mit einfließen lassen könnten, habe ich, weil ich sie nicht enttäuschen wollte, mich für den Anruf bedankt und ihr gesagt, dass ich den Hinweis weitergeben werde, was hiermit passiert ist. "Angesichts dieser weltweiten Bedrohung sollte die CDU jetzt Größe zeigen und darauf verzichten, so schnell wie möglich einen neuen Vorsitzenden zu wählen, weil alle Beteiligten sich nur noch darauf konzentrieren sollte, die Menschen in unserem Land vor diesem Virus zu schützen", meinte ein Leser und war außerordentlich zufrieden, weil ich ihm nicht widersprochen habe, sondern er sich über meine Zustimmung freuen konnte. Bei diesem Hinweis war ich nicht weniger erfolgreich bei meinen Bemühungen, den Anrufer zufrieden zu stellen, denn auch ihm sicherte ich zu, seine Fragen an die zuständigen Fachredakteure weiterzuleiten, es war diese: "Es ist ja eine bekannte Tatsache, dass auch Deutschland viele Waren wie Spielzeug und Textilien sowie Metalle aus China bezieht, und ich frage mich nun, wie mit diesen Sendungen aktuell umgegangen wird, um eine Infektionsgefahr hier in Deutschland zu vermeiden?" Auf diese Bemerkung eines Leser am Telefon habe ich zwar nicht gewartet, aber als ich sie dann hörte, war mir klar, dass es auch solche Leute geben muss, die liebend gern ihre Finger in vorhandene Wunden legen: "Als es vor einigen Wochen um die gesetzliche verankerte Impflicht ging, habe ich häufig in der Zeitung darüber gelesen, dass es eine ganze Reihe an Impfgegnern gibt, und deshalb schlage ich vor, dass Sie diese Leute jetzt mal dazu befragen, wie die Menschheit angesichts dieser Bedrohung durch ein Virus damit umgehen sollte, ihn zu bekämpfen und seine Verbreitung zu verhindern." Und mit dieser Frage eines Anrufers verabschiede ich mich für heute: "Heißt es eigentlich der oder das Coronavirus?"

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