Zum vierten Mal bin ich unterwegs zur Hilfe in Namibia, nach Mayana, 20 km oestlich von Rundu. Entgegen meiner Vorsaetze bin ich wieder schwer bepackt. Von vielen lieben Freunden, Bekannten und Verwandten habe ich Gruesse, Fotos, Geld und kleine Paeckchen an ihre Patenfamilien, Schulkinder und Vorschulkinder im Gepaeck. "Kaufe Schulkleidung fuer die Kinder", "Bezahle Schulgeld fuer beduerftige Schueler", "Setze das Geld so ein, wie Du es fuer richtig haeltst", "Kaufe meiner Patenfamilie, die durch mich monatlich Maismehl erhaelt, etwas Zusaetzliches, was sie gebrauchen kann", so lauten einige Auftraege, die ich gern erfuellen moechte.

"Bitte berichte mir mehr ueber mein Patenkind und seine Familie", "Wie lernen die Kinder in der Schule?",.. Ich habe alles notiert und hoffe, so viel Auftraege wie moeglich zu erledigen. Marion Du kennst das, Du hast trotz Ankuendigung erst beim vierten Anlauf ein zu besuchendes Kind erreicht. Rentnerinnen haben viele Kindermuetzen gestrickt. Gespendete Wolle und Stricknadeln fuer die Handarbeitsgruppe sind verstaut. Die Aussentaschen meiner Reisetasche habe ich voller gespitzter Bleistifte und Buntstifte gepackt. Bei der Einreise in Namibia muss ich deshalb die vielen kleinen "Granaten" auf dem Monitor erklaeren. Der Zollbeamte ist gnaedig mit mir, ich muss meine Reisetasche zum Glueck nicht auspacken.

 

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