"In was für einer Welt leben wir eigentlich? Sind wir noch zu retten?" Diese Fragen hat mir ein Leser gestellt, nachdem er mir, ganz spontan uns aus dem Bauch heraus, mitgeteilt hat, warum er sich gerade Sorgen um unser aller Zukunft macht, und bevor jemand diese Vermutung anstellt, sei ihm versichert: Das Virus und die Pandemie kamen in dieser Betrachtung dessen, was dem Mann unter anderem Angst macht, gar nicht vor. Von diesen ihn fürchtenden Ereignissen hat er mir berichtet: die gewalttätigen Ausschreitungen in Stuttgart, die verantwortlichen Umstände für den Untergang des Zahlungsdienstleisters Wirecard, die ausbeuterischen Zustände beim Fleischproduzenten Tönnies, das politische und wirtschaftsnahe Gebaren des CDU-Jungpolitikers Philipp Amthor und die Ausbeutung der Menschen in vielen Ländern, nur damit wir möglichst billig einkaufen und (beispielsweise) "die Ananas bei uns nicht mehr als einen Euro kosten darf". Entscheidend dafür, dass ich von diesem Leser hier berichte, ist aber das, von dem er meint, dass wir es uns zunehmend häufiger vor Augen halten sollten, ich zitiere ihn wörtlich: "Treten wir gegen alle Schädigungen unserer Werte ein und für eine solidarische Unterstützung jener, die davon so weit entfernt sind. Milliarden an Rüstungsausgaben tragen dazu nicht bei. Verantwortung dafür haben Politiker, die wir daran messen sollten. Verantwortung hat auch die Zivilgesellschaft." Das sind, gebe ich zu, erst einmal auch nur Worthülsen, aber auf jeden Fall welche, von denen ich mehr gebrauchen könnte, um besser das ertragen zu können, was ich kurze Zeit später von einem anderen Leser erfahren habe. "Ich gehe davon aus, dass die Menschen in unseren Land, wenn jemand morgen feststellt, dass das Virus erst ab einer Höhe von einem Meter wirklich gefährlich ist, künftig auf allen Vieren sich fortbewegen werden." Mit seiner Überzeugung beschließe ich diesen Blogeintrag, denn damit dürfte klar sein, was mir gerade noch mehr Sorgen bereitet als das, was der erste Leser mir erzählt hat, denn dieser aus der Fraktion der V-Leute geht davon aus: "Das Virus gibt es gar nicht.

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