Von einem Gespräch, dessen Inhalt alle Merkmale erfüllt, um in meinem K-Ordner (für die Ewigkeit und meine Memoiren) eingetragen werden zu können, habe ich hier schon lange nicht mehr berichtet. Nun ist es aber wieder einmal so weit, und ich habe mich auch deshalb dazu entschlossen, weil es heute der einzige Hinweis eines Leser war, über den ich überhaupt berichten würde, weil er es wert ist oder so etwas ähnliches wie einen Unterhaltungswert hat, ich aber nicht bis zu meinen obligatorischen Randnotizen am Freitag damit warten möchte. Das hat aber auch zur Folge, dass dieser Blogeintrag ein (für meine Verhältnisse) eher kurzer wird.

Dem Mann war etwas auf der Themenseite am Samstag zum 40. Jahrestag des Flugs von Sigmund Jähn ins All in dem Bericht "Herr Jähn, Sigi und ich" in die Nase gefahren. Ich zitiere den ganzen Satz, um den es dem Leser ging, und jeder darf oder möge sich einen Moment die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was dem Mann gar nicht gefallen hat: "Eine sowjetische Rakete schießt einen Vogtländer in den Weltraum: Damit wird Sigmund Jähn der erste Deutsche im All."

Denkpause

Denkpause

Denkpause

Die Kritik des Lesers gibt es auch im Wortlaut: "Wenn man die Kosmonauten, Astronauten usw. in den Weltraum schießen würde, käme nicht viel am Ziel an. Wer schon mal einen Start beobachtet hat, wird bemerkt haben, dass die Rakete langsam abhebt und dann heftig beschleunigt. Schon das ist eine enorme Herausforderung für den Organismus - ein Abschuss ist tödlich."

Nun bleibt mir noch dies: Wofür das "K" bei dem Namen meines Ordners steht, möchte ich nicht erklären müssen.

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