Bitte keine Neiddebatte!

Über die geplante Diätenerhöhung in Sachsen

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88 Kommentare
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  • 4
    1
    cn3boj00
    17.09.2020

    Es geht nicht um Neid. Es geht um Verhältnismäßigkeit und Selbstbedienungsmentalität. Es kann nicht sein, dass die Einkommen in Sachsen die drittniedrigsten in Deutschland sind, die Bezüge der Abgeordneten (es gibt da nicht nur Diäten, sondern auch Aufwandspauschalen) aber die dritthöchsten. Hier muss eine objektive nachprüfbare Verknüpfung da sein. Und man liefert der AfD und ihrer wachsenden Zahl von Anhängern wieder einmal eine Steilvorlage und merkt es nicht einmal.

  • 17
    1
    KTreppil
    15.09.2020

    Und überhaupt, was hat es mit Neiddebatte zu tun? Neid ist für mich, wenn man anderen z.B. den finanziellen oder persönlichen Vorteil nicht gönnt, ohne selbst ausreichend für den eigenen Vorteil getan zu haben. Zum Beispiel dem Schichtarbeiter nicht die Schichtzulagen, ohne aber selbst in Schichten arbeiten zu wollen. Von nichts wird nichts, dass ist klar, aber, die Einen machen viel und tragen hohe Verantwortung, andere auch, nur die Entlohnung ist nicht mal ansatzweise vergleichbar...
    Es ist kein Neid, wenn jetzt z.b. die im medizinischen Bereich oder in der Pflege Tätigen sich angesichts der Diätenerhöhung trotz Pflegebonus (gab's den überhaupt schon...) ungerecht behandelt fühlen. Es geht hier weniger um Neid als um Anstand.

  • 8
    3
    klapa
    15.09.2020

    Wie man es von einem Journalisten erwarten darf - sachlich, vorurteilsfrei, distanziert, kritisch und für keine Seite parteiergreifend.

    Herzlich Glückwunsch, Herr Kollenberg!

  • 22
    1
    Freigeist14
    15.09.2020

    Gern noch einmal : Wer mit -Neiddebatte- hausieren geht ,will eine Diskussion über die Vorbildfunktion der Parlamentarier blockieren . In Zeiten der Corona-Krise , wo Tausende vor der Vernichtung ihrer Existenz stehen wäre ein Verzicht ein Akt der Solidarität gewesen . Aber was rede ich .

  • 23
    3
    Zeitungss
    15.09.2020

    Wie war einst aus FDP-Kreisen zu hören, "Arbeit muss sich wieder lohnen", allerdings war dieser Spruch nicht für die breite Masse gedacht.
    Herr Kollenberg, die Leistung der Hinterbänkler haben Sie am Rande angesprochen, mehr aber auch nicht. Was ich an Landtagsabgeordneten kenne, kommen mir bei einer 60h Woche meine Zweifel und nicht nur mir: Ihr Beitrag ist als Auftragsarbeit einzuschätzen, anders kann man dieses Werk nicht deuten und es kommt natürlich genau zur richtigen Zeit.

  • 20
    2
    ratol
    15.09.2020

    Die Abgeordneten sollten aber bei Fehlentscheidungen und Misswirtschaft zur Verantwortung gezogen werden.

  • 23
    2
    KTreppil
    14.09.2020

    Wo bleibt eine Vorbildfunktion für all die Arbeitnehmer, Rentner u.a. vom normalen Fussvolk die demnächst den Rotstift zu spüren bekommen?

  • 27
    4
    franzudo2013
    14.09.2020

    Wo ist der Leistungsnachweis?
    Es ist keine Neiddebatte, wenn nach dem Grund der Erhöhung gefragt wird.
    Viele Menschen haben Einbußen, warum nicht die Abgeordneten?
    Abgekoppelt von der Realität?
    Parteisoldaten ohne eigene Meinung?
    Das muß natürlich belohnt werden.