Demos liefern ein verstörendes Bild

Über die Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen

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7Kommentare
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  • 12
    8
    ralf66
    11.05.2020

    @silvio9773, ja ne Meinung haben ist nicht alles, hinter einer Meinung müssen auch verwertbare Fakten stehen.
    Ich sehe das Problem so, es gibt einen wenigen bestimmten Teil der Bevölkerung die kommen mit gewissen Einschränkungen im allgemeinen Leben schwer zurecht, dass sind auch solche, die die Eigenart haben immer an der Grenze des erlaubten sich zu bewegen, die einfache Warnungen und Hinweise gerne ignorieren, für die sind Geschwindigkeitbegrenzungen genau so widrig, wie Sperrschilder.
    Politisch möchte ich die Demonstranten hier zum Thema gar nicht einordnen, ich glaube eher, dass man im 3. Reich auch harte Maßnahmen gegen Corona getroffen hätte, dass hier und heute die Neorechten, selbst die AfD in gewissen Dingen und Auffassungen zu Corona falsch liegen.
    Die Argumente der die jetzt für ihre zu viel eingeschränkten Grundrechte demonstrieren, die Sterblichkeit in der Corona-Pandemie ist klein, es sterben zu wenig, hier wird sofort gerne die Grippewelle 2017/18 als Beweis hervorgeholt, Corona-Opfer sind außerdem nur die, die an Corona sterben, nicht die, die mit Corona sterben, danach kommen die unterschiedlichen Maßnahmen zu Corona in den einzelnen Bundesländern zur Sprache, warum wir hier so und die dort machen es so diese Argumente sind aber so nicht vollständig richtig.
    Natürlich kommt ein falsches Bild zustande mit diesen Demos, ich weiß nur eins, die hätten genau so demonstriert wenn der Staat nichts getan hätte und das Ding wäre aus dem Ruder gelaufen, aber ist ja weiter nichts passiert, warum das wird auch nicht erwähnt, also war alles Blödsinn.

  • 14
    17
    silvio9773
    11.05.2020

    Ist das ein Kommentar oder eine Regierungserklärung?Kritik gibt es nur an den Demonstranten.Herr Wallet stellt die Demonstranten als Rechtsextreme ,Verschwörungstheoretiker u.ä und deren Mitläufer hin.Er spricht den Leuten ab das sie erkennen was richtig/falsch ist bzw das sie Extremisten auf den Leim gehen.Ne eigene Meinung scheinen sie ja nach seiner Ansicht nicht zu haben.
    Die Leute sind halt mit den Maßnahmen nicht einverstanden und tun das eben kund.Was ist daran falsch?Das einzig positive ist ja noch das er den Menschen das Demonstrationsrecht zuspricht.
    Von Kritik an der Regierung keine Spur .Was ist mit den unterschiedlichen Maßnahmen der einzelnen Bundesländer (Öffnung von Kitas,Hotels,Läden).Warum darf 1. und 2.Bundesliga wieder spielen ,Freizeitkicker und Kinder aber nicht?

    Sicher jeder sollte seine eigene Meinung haben und diese sollte auch respektiert werden.Man muss ja nicht der gleichen Meinung sein.
    Mir kommt es zur Zeit eh so vor ,das nur zählt und richtig ist was die Regierung erzählt und beschließt.Gegensätzliche Meinungen sind unerwünscht .

    Alles in allem meiner Meinung nach ein sehr schlechter Artikel.Da gibt es nur Lob von der Regierung.

  • 12
    14
    Freigeist14
    11.05.2020

    "Dagegen ist nichts zu sagen" . So ? Um dann schwere Geschütze gegen die Teilnehmer ALLER Demonstrationen aufzufahren . Alle in einen Topf werfen und auch profunde Kritiker zu obskuren Verschwörungstheoretikern abkanzeln . Es gab also keinen Lockdown und die Androhungen drakonischer Strafen ,ja ? Das das Kanzleramt im Beisein des Robert-Koch-Instituts den Bundestag sträflich vernachlässigte ,liegt auf der Hand .

  • 18
    6
    Malleo
    11.05.2020

    distel..
    Zustimmung zu Quelle!
    Kleine Ergänzung.
    Zur kritischen Reflexion bedarf es allerdings an Wissen, welches zumindest über das Einmaleins hinausgeht.
    Gelegentlich sollten die Einforderer der Grundrechte daran erinnert werden, dass sie die moralische Verpflichtung gegenüber der gesammten Bevölkerung haben, sich so zu Verhalten, dass die Gefährdung der Mitmenschen zumindest minimiert wird.
    Aber wen interessieren heute schon noch Respekt und notwendige Leitplanken im Zusammenleben!!

  • 19
    11
    gelöschter Nutzer
    11.05.2020

    Zu diesem Kommentar fügt sich ein Interview mit Petra Bahr, die kürzlich in den Ethikrat gewählt wurde, sehr gut ein. Ich möchte nur einen Absatz daraus zitieren:

    "Öffentlich die drastischen Einschnitte in die Grundrechte zu thematisieren ist nachgerade Bürgerinnenpflicht. Die Frage ist aber, wie das geschieht! Daraus eine Analogie zum Nationalsozialismus abzuleiten, von „Virologendiktatur“ oder Ähnlichem zu schwadronieren finde ich unerträglich geschichtsvergessen. Mich beunruhigt, wie schnell kluge Menschen übelsten Verschwörungstheorien aufsitzen, oft verbunden mit offensivem Antisemitismus. Da inszenieren sich die einen als widerspenstige Untertanen, die anderen als die neue, wahre Zivilgesellschaft. Das ist viel gefährlicher als die Beschwörung von „Deutschtum und Volk“, weil so auch Leute aus dem eher linken Spektrum für diese Art von Aufstandsfolklore anfällig werden. Mündige Bürger:innen sind aber in der Lage, die Einschränkungen und ihre Gründe kritisch zu reflektieren. Die Frage der Angemessenheit muss weiterhin diskutiert werden – aber klug und abwägend."
    In Gänze nachzulesen hier: https://taz.de/Bischoefin-ueber-den-Umgang-mit-Corona/!5681515/

  • 7
    17
    Hinterfragt
    11.05.2020

    Meine Meinung zu diesem Kommentar:
    1 mit Sputnik, setzten! Mutti wird es danken ...

  • 29
    10
    GPZ
    10.05.2020

    Wir haben seit Mitte März keinen persönlichen Kontakt zur Außenwelt, da sich eine Risikoperson im Haushalt befindet. Lebensmittel erhalten wir von den Nachbarn vor die Tür. Klar wäre man lieber im normalen Leben, aber es geht nun mal nicht. Wie schon oft geschrieben, sehe ich aus dem Fenster sehr viele Menschen, vor allem Familien, die der Abstand 0 interessiert und die mit der ganzen Nachbarschaft um die zusammen spielenden Kinder sitzen. Von denen war aber keiner bereit, uns beim Einkaufen zu unterstützen. Nur eine Familie, die sich nicht an dem Rummel beteiligt, hilft. Und genau die anderen, die sich eh kaum einschränken müssen/wollen, schreien jetzt nach noch mehr Lockerung... Euch geht es gegenüber anderen schon verdammt gut. Und in anderen Ländern gab es wesentlich größerere Einschränkungen. Helft lieber Leuten, die gar nicht raus können. Und den anderen durch Mundschutz/Abstand!