Die CDU und der Gegen-Merkel-Mann

Zur Kandidatur von Friedrich Merz als CDU-Parteichef

5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    3
    saxon1965
    01.11.2018

    Die CDU war und ist keine soziale Partei und stets der Wirtschaft und dem Finanzkapital zu gewandt. So gesehen ist es eine Wahl zwischen erzkonservativ oder konservativ. Und wer meint, dass zum Beispiel der Atomausstieg sozial, grün und zukunftsweisend war, der missachtet den faulen Kompromiss an die Energiewirtschaft und wer die ganze Schose bezahlt.
    1. der Verbraucher
    2. der Bürger mit seinen Steuern
    also immer das Volk!
    Deshalb ist und bleibt die CDU für mich keine Partei der Mitte.

  • 8
    3
    kartracer
    01.11.2018

    @Hankman, ich teile Ihre Meinung.
    Merz ist ein kluger Kopf, der es versteht kühl und berechnend zu agieren.
    Der plötzlich aufgetauchte Weg mit geringfügigen Schranken, den Thron zu ersteigen, ist sicherlich auch der Grund, aus der ca. 15 jährigen politischen Versenkung blitzartig wieder aufzutauchen.
    Auch ich denke, daß seine politische Richtung der Wirtschaft deutlich näher stehen würde, als den sozialen Belangen der Bevölkerung.
    Schröder hat das in umgekehrter Richtung gezeigt wie so etwas funktioniert.
    Was bleibt, ist ein ungutes Gefühl.

  • 5
    7
    Freigeist14
    01.11.2018

    Wenn Herr Merz keinen Interessenkonflikt mit seinen "Nebentätigkeiten " erkennen kann so wird er sicher ,nach erfolgreicher Wahl, bereit sein sämtlichen Aufsichtsratsposten oder Führungstätigkeiten gut sichtbar als Logo auf seinem Anzug tragen zu wollen. Wegen der Transparenz .

  • 4
    12
    Blackadder
    01.11.2018

    Ich habe gestern irgendwo gelesen: Merz würde die Chance auf eine grünen Bundeskanzler enorm erhöhen. Finde ich gar nicht so abwegig den Gedanken.

  • 14
    4
    Hankman
    31.10.2018

    Merz wird von Teilen der CDU so herbeigesehnt, dass es mich skeptisch macht. Diese Personalie ist eine Wundertüte: Man weiß nicht, was drin ist. Klar, in all den Jahren kann Merz seine politischen Positionen durchaus aktualisiert und vielleicht sogar radikal verändert haben. Aber das weiß man eben nicht. Und dass er jetzt viele Jahre in der Wirtschaft sein Geld verdient hat, qualifiziert ihn auch nicht unbedingt. Es könnte ihm eher schaden - denn wie unabhängig könnte er vor diesem Hintergrund agieren? Wie kann er glaubhaft machen, dass er nicht Politik für Konzerne, sondern für die Menschen machen möchte? (Liebe Neoliberale, beides schließt einander eher aus.) Also, mir ist Merz ein wenig suspekt, ich glaube auch nicht an Spahn, Kramp-Karrenbauer wiederum ist die Merkel-Frau und müsste sich erst einmal aus deren Schatten lösen. Mehr aussichtsreiche Kandidaten sehe ich bisher nicht. Aber, liebe CDU, das kann doch nicht alles sein. Bis zum Parteitag ist es noch eine Weile hin. Ich hoffe auf weitere Kandidaten.



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