Ein Signal für die Meinungsfreiheit

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    11
    OlafF
    28.08.2020

    Die von den ÖR täglich "bestens" über Corona-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextremisten gut informierten Zuschauer sind wohl nicht der Grund für die Zustimmung des Gerichtes. Es geht um die Aufrechterhaltung eines der elementaren Grundrechte unseres GG, nicht mehr und nicht weniger. Für dieses Versammlungsrecht und für das Recht auf Demonstration lohnt es sich auf die Straße zu gehen. Genau so wie für viele andere. Das Tragen der Maske im Freien gehört nicht zu den Auflagen. Aber wer will kann ja eine aufsetzen oder besser seinen Regenschirm mitbringen.
    Ach ja, als krude "Verschwörungstheoretiker" entgegen der Mehrheit der Wissenschaft und des Staates behauptet haben die Erde sei keine Scheibe, waren sie in der Minderheit und erst später nach der "Sache mit den Schwiterhaufen" hat die Mehrheit gemerkt: Kein einziger ist vom Rand runtergefallen.

  • 8
    10
    Hankman
    28.08.2020

    Dem Autoren kann ich nur zustimmen. Meinungsfreiheit ist, wenn's auch mal wehtut. Jedenfalls echte Meinungsfreiheit - und nicht jene, die die Rechtspopulisten aller Couleurs gern im Munde führen. Denen geht es oft nur um die Freiheit, die eigene Meinung zu vertreten, ohne dass irgendjemand widersprechen darf.

    Wundern muss ich mich einmal mehr über die hier erwähnte Juristendebatte. Glauben einige ernsthaft, man könne einfach die Maskenpflicht ignorieren, weil man ja gerade gegen die Maskenpflicht demonstriert? Geht's noch? Da würde ich doch empfehlen, noch mal ins Buch zu gucken. (Spoiler: Es wäre rechtswidrig.) Mit derselben kruden Logik könnte man auch argumentieren: Wir machen in der 30er-Zone einen Autokorso mit Tempo 120, um gegen Tempolimits und für "Freie Fahrt für freie Bürger" zu demonstrieren. Beides - Tempolimits und Maskenpflicht - hat seinen Sinn, nämlich Menschen zu schützen. Wer dagegen demonstrieren möchte: bitte gern. Aber dabei bitte die Regeln einhalten. Also bei der Anreise an die Verkehrsregeln halten und beim Demonstrieren an Abstandsregeln und/oder Maskenpflicht. Alles andere wäre asozial.