Kommentar zum Einzelhandel im Lockdown: Rettet unsere Innenstädte!

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Über die Auswirkungen des Lockdowns auf den Einzelhandel

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    0
    2PLUTO6
    26.02.2021

    Alles redet nur von den Innenstädten! Hat sich schon mal irgendjemand Gedanken gemacht, wie's auf den Dörfern aussieht?
    Dort ist es ja ungleich schwieriger ein Geschäft am Leben zu halten!
    Ich habe für alles Verständnis, auch und gerade für Eltern mit schulpflichtigen Kindern! Bin selbst Opa! Aber diese für meine Begriffe, "Hot Spots" dürfen auf und auch gleich wieder zumachen, siehe Vogtland!!!
    Hat hier irgend jemand überhaupt noch einen Plan, ich glaube schon lange nicht mehr (siehe Masken)!
    Was sich da abspielt, nur weil jemand die beiden empfohlenen Masken nicht auf hat, ist haarsträubend!
    Die Leute sind langsam alle am Ende und überfordert, gereizt ist da noch gelinde ausgedrückt!

  • 6
    1
    Piepsi05
    25.02.2021

    Die Probleme für den Einzelhandel bestehen nicht erst seit den Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, die Probleme wurden jetzt aber besonders verschärft. Der Handel so wie wir ihn heute kennen, hat sich in den letzten 100 Jahren entwickelt. Aber sollte man nicht den Handel, die Innenstädte neu denken und zu Plätzen der Begegnung, der Entspannung und zum Verweilen entwickeln, mit neuen zeitgemäßen Ideen beleben.

    Das hilft natürlich nicht den betroffenen Unternehmen, die Kapitalvernichtung ist enorm, diese Situation haben die Unternehmen nicht verschuldet, deshalb sollten kreative Wege gefunden werden, um Handel und Leben wieder zu ermöglichen.

    Die Ideen welche jetzt in Oberwiesenthal und Augustusburg entwickelt wurden können es sein.

    Ähnlich wird schon seit einem Jahr in Südkorea die Kontaktnachverfolgung betrieben ohne das das Leben stillgelegt wird. Natürlich werden dazu Daten im großen Umfang erfasst und aufgewertet, aber es werden keine Existenzen vernichtet.

  • 7
    4
    Hankman
    25.02.2021

    @Fantanina: Ich stimme Ihrer Argumentation in Teilen zu. Aber bei der angeblichen Preisbindung für Konsumartikel kann ich Ihnen nicht folgen. Soetwas gibt es nicht. Es gab lediglich früher strengere Regeln für Rabatte und die Werbung damit. Aber dahin führt kein Weg zurück. Das würde auch dem stationären Handel schaden. Neben dem Preiskampf sehe ich eine Ursache für die Probleme der Händler in den Innenstädten in den meist hohen Mieten für Ladenflächen. Fast jeder möchte mit seiner Innenstadt-Immobilie ordentlich Geld machen. Aber die Händler müssen die hohen Mieten erst mal erwirtschaften. Und können deshalb nicht so niedrige Preise bieten wie Händler an anderen Standorten oder im Internet.

    Ein Wort noch zur Debatte über Öffnungsstrategien. Ja, die kann man entwerfen. Aber alle Öffnungsschritte sind an Bedingungen gebunden. Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Man sollte sich davor hüten, falsche Hoffnungen zu wecken. Das steigert nur den Frust.

  • 18
    3
    fantanina
    24.02.2021

    Ich stimme den Ladenbesitzern zu, gegen die Ungleichheit und für die Öffnung der kleine Läden, in der Coronazeit zu klagen. Die Verödung der Innenstädte beruht jedoch auf dem Wegfall der Preisbindungen für die Konsumartikel und die daraus resultierenden Billigangebote der großen Supermarktketten. Dagegen sollte geklagt werden! Die Billigangebote der Grossmärkte zerstören nicht nur den Tanteemmaladen von nebenan, sondern sind auch verantwortlich für Ausbeutung von Ressourcen und Menschen, sowie den Konkurs all derer, die den Preisdruck nicht standhalten können. Wer die Augen und Ohren aufmacht, kann dies in seiner Gemeinde oder Stadt gut erkennen und findet, seit der veralteten Wende, vielerlei Beispiele dafür. Solidarität, Gleichberechtigung, Toleranz und Frieden sollten die Hauptmerkmale einer modernen Gesellschaft sein. Danke!