Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die weitestgehend friedlichen Proteste gegen die Inhaftierung des populären Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu als gewalttätig verurteilt. Die Ereignisse seien nach Protestaufrufen der Opposition „schnell in eine Gewaltbewegung umgeschlagen“, sagte Erdogan. „Straßenterroristen“ würden die Polizei angreifen mit Steinen, Stöcken, Säuren und Äxten“, behauptete er.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die weitestgehend friedlichen Proteste gegen die Inhaftierung des populären Oppositionspolitikers Ekrem Imamoglu als gewalttätig verurteilt. Die Ereignisse seien nach Protestaufrufen der Opposition „schnell in eine Gewaltbewegung umgeschlagen“, sagte Erdogan. „Straßenterroristen“ würden die Polizei angreifen mit Steinen, Stöcken, Säuren und Äxten“, behauptete er. Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa
Kommentar
Kommentar zur Lage in der Türkei: Erdogan zerstört sein Lebenswerk

Massenproteste in der Türkei nach der Inhaftierung des Erdogan-Rivalen Imamoglu

Recep Tayyip Erdogan war einst angetreten, um die Türkei von der undemokratischen Vormundschaft der Militärs zu befreien und dem Volkswillen Gehör zu verschaffen. Doch in seinen langen Jahren als Regierungs- und Staatschef entfernte er sich immer weiter von demokratischen Grundsätzen. Mit dem Haftbefehl gegen seinen Herausforderer Ekrem...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
07:58 Uhr
3 min.
Anschlagsziel Weihnachtsmarkt? Terrorermittlungen in Bayern
Die fünf Verdächtigen wurden bereits am Freitag festgenommen. (Symbolbild)
In Niederbayern wurden fünf Männer festgenommen, weil sie einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing geplant haben sollen. Die Tat sollte offenbar mit einem Fahrzeug verübt werden.
Von Susanne Güsten
2 min.
31.10.2025
2 min.
Kommentar zum Türkei-Besuch von Friedrich Merz: Weit auseinander
Meinung
Haben bei ihrem Treffen in Ankara nicht so viele Gemeinsamkeiten gefunden: Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und der türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
Bundeskanzler Merz stattet Türkei seinen Antrittsbesuch ab
Susanne Güsten
07:30 Uhr
4 min.
Was kostet die Gans? So teuer ist der Festtagsbraten im Erzgebirge
Noch schnattern die Gänse auf dem Rößlerhof, bald landen sie in der Bratröhre.
Bald liegen wieder hunderte Gänse im Erzgebirge als Festtagsbraten auf dem Tisch. Doch was kostet das dieses Jahr? Und gibt es noch welche? „Freie Presse“ hat nachgefragt.
Ulrike Abraham
30.03.2025
5 min.
Türkische Opposition will Erdogan mit „Marathon“ besiegen
Demonstranten schwenken Fahnen während einer Kundgebung der Republikanischen Volkspartei (CHP) in Istanbul gegen die Verhaftung des populären Bürgermeisters der Stadt, Ekrem Imamoglu.
Nach einer erneuten Großdemonstration in Istanbul plant die Partei CHP regelmäßige Kundgebungen.
Susanne Güsten
13.12.2025
4 min.
Nino de Angelo versetzt Publikum in der Sparkassen-Arena in Zwickau in Extase
Nino de Angelo lieferte in der Sparkassen-Arena eine glanzvolle Show ab.
Das Leben des Künstlers gleicht einer Achterbahnfahrt. Darüber singt er, dafür lieben ihn seine Fans. Doch was hat dieser sympathische Mann, was andere nicht haben?
Torsten Piontkowski
13.12.2025
6 min.
Lithium-Abbau: Schon 2026 könnten Arbeiten für größtes Bergwerk im sächsischen Erzgebirge beginnen
BMWE-Staatssekretär Stefan Rouenhoff (l.) und Zinnwald-Lithium-Chef Marko Uhlig im Bohrkern-Lager des Bergbauunternehmens. Rechts der Förderturm des früheren Arno-Lippmann-Schachts in Altenberg.
Ein Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums besucht die Zinnwald Lithium GmbH – und diskutiert vor der Tür mit aufgebrachten Bergbaugegnern.
Oliver Hach
Mehr Artikel