Ohne Augenmaß

Warum Sachsens Regierung mit der Corona-Schutz-Verordnung bei einigen Festlegungen übers Ziel hinausgeschossen ist.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    3
    suzuki
    11.04.2020

    Eines vorangestellt: Ich begrüße und unterstütze die wirklich zielführenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Das muss sein. Aber ich mache mir auch darüber Gedanken, was eventuell anders gehandhabt werden könnte, mit mehr Augenmaß und Fingerspitzengefühl, aber trotzdem nicht gesundheitsgefährdend. Ich zähle mich hier durchaus zu einer, wenn auch recht großen, "Randgruppe", den Motorradfahrern. Allerdings nicht zu denen, die unser Hobby in Verruf bringen. Aber schwarze Schafe gibt es bekanntlich überall. Ich verwahre mich jedoch entschieden gegen die für mich anmaßende Behauptung der Sozialministeriumssprecherin Strack, Motorradfahrer besäßen "aufgrund der Lautstärke und Gefährlichkeit ohnehin keine große Akzeptanz. Und Motorradfahren sei eine Risikosportart. Mit Verlaub - die Dame weiß nicht, wovon sie spricht. Keine Akzeptanz? Ja, das stimmt natürlich dort, wo die erwähnten schwarzen Schafe zu laut und zu schnell durch die Gegend donnern. Aber sind das wirklich alle? So wie ich mich von denen distanziere, behaupte ich aus jahrzehntelanger Erfahrung, die große Masse verhält sich diszipliniert. Muss man die wegsperren? Will uns Frau Strack in Sippenhaft nehmen? Trotz kompletter Schutzausrüstung und einem Abstand zu anderen, der auch ohne Corona selbstverständlich ist? Und Risikosportart? Ja sicher, aber doch nicht als Alltagsbiker im normalen Straßenverkehr sondern auf der Rennstrecke. Aber dort gelten andere Gesetze. Fazit: Ich habe mich, wenn auch schweren Herzens an die Restriktionen gehalten. Aber meine Einstellung zur sächsischen Bürokratie hat sich einmal mehr bestätigt.

  • 8
    3
    Deluxe
    10.04.2020

    Ich werde unserer Landesregierung meine Meinung zu den Maßnahmen spätestens bei der nächsten Landtagswahl mitteilen.
    Und ich vergesse so schnell nichts...

  • 20
    5
    iuris1
    08.04.2020

    Ich sage nur, Sachsen schießt wieder mal über das Ziel hinaus. Die Vermeidung der Übertragung der Corona Viren sollte doch im Vordergrund einer Verordnung stehen, nicht die soziale Isolierung der Menschen durch eine Ausgangssperre mit der strafbewehrten Verpflichtung an die Menschen, in ihren Wohnungen zu verbleiben. Aber so besonders ist das eben in Sachsen: auf meine Mail vor Erlaß der an das Sozialministerium, wo ich auf den Unterschied zwischen Ausgangs Beschränkung und Kontaktverbot hingewiesen habe, erhielt ich als Bürger noch nicht mal eine Antwort. Es wird diktatorisch etwas verordnet, fertig. Da bleibt für den, der es kann, wirklich nur, sich heimlich aus dem Bundesland zu entfernen und in Thüringen oder in anderen Bundesländern die Osterfeiertage zu verbringen. Denn dort kann man sich in der Öffentlichkeit frei bewegen unter Berücksichtigung des Kontaktverbotes.

  • 19
    3
    BertaH
    07.04.2020

    Absolut und man Bedenke die Konsequenzen solch desolaten Verordnungen. Man nimmt Sie nicht ernst … und eigentlich wollte man genau das Gegenteil.

    Der nächste handelt aus Trotz.

    Die Verordnung ist NICHT transparent. Aber irgendwann muss man zur NORMALITÄT zurück. Was hat es aber für eine Signalwirkung, wenn wir den Menschen im Land suggerieren, dass wir Ihnen Verantwortungsbewusstes handeln nicht zutrauen?

    Gerade dann machen Sie es auch nicht.