Trumps Sieg zeigt die tiefe Krise des Westens

Donald Trump wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt

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18Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Freigeist14
    13.11.2016

    Blackadder,sehen Sie meiner Polemik nach.Natürlich will ich Ihre Meinungsbildung nicht in Zweifel ziehen.
    Haben Sie den Mann von S.Wagenknecht bei "Maischberger"gesehen`?Der Herr musste sich als Fan von Trumputin von diesem Grünschnabel Julian Reichert (Bild.de) beschimpfen lassen.Das der ehem.saarländische Ministerpräsident lediglich beiden Staaten die Verfolgung eigener Interessen zubilligt,war den Dampfplauderern schon zu viel.

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    Steuerzahler
    12.11.2016

    @Schinderhannes: wie kommen Sie denn auf dieses kranke Pferd, dass meine politische Stellungnahme zu diesem Problem von Armut oder Vermögen verursacht wird? Das lässt tief blicken, wenn man Ihre Kommentare der Vergangenheit in diesem Kontext liest! Sie brauchen mir übrigens auch keine Links zu Posten im Zusammenhang mit Sein und Bewusstsein. Das ist mir durchaus bekannt.

  • 2
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    gelöschter Nutzer
    11.11.2016

    @Freigeist: Auch wenn man grundsätzlich links eingestellt ist, so darf man dennoch auch Kritik an der Linkspartei UND an Putin äußern, ohne dass dass dies dann "abgeschrieben" oder von irgendwem "vorgeben" wäre. Darauf bin ich ganz alleine gekommen. Komischerweise werfen mir die Herren von der anderen Seite genau das auch vor, aber halt andersrum. Keine Angst, ich traue mir durchaus zu, mir zu dem, was Politiker äußern, eine eigene Meinung zu bilden. Zumal gerade das, was Frau Wagenknecht so von sich gibt, auch innerhalb ihrer eigene Partei nicht unumstritten ist.

  • 2
    3
    Freigeist14
    11.11.2016

    Blackadder,da Sie offensichtlich mit der linken Presse unvertraut sind,kommen dann solche abgeschriebenen Phrasen,die der Linken eine unkritische Nähe zu Putin unterstellen und Sahra W.eine An-
    biederung nach rechts vorwerfen.Sicher kann man die Aussagen
    wutwillig falsch interpretieren-aber wer ihre Gesinnung einschätzen kann vermutet dahinter Verleumdung und Denkverbote.
    Zu Russland:Wenn alle Parteien Putin grundsätzlich böse Absichten und Verschlagenheit unterstellen ist es besser ,wenn ein Partei und besonnene Sozialdemokraten mit Vernunft und Rationalität der Paranoia begegnen.

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    11.11.2016

    @saxon1965: Da geht es mir genau wie Ihnen, das kann ich so komplett unterschreiben: Noch ein Zusatz zur Linkspartei: hier stört mich die unkritische Putinnähe und die Anbiederung an die Populisten von Rechts, die Frau Wagenknecht in letzten Zeit hin und wieder gucken lässt. Ja Gysi fehlt und bei der SPD fehlen Sozialdemokraten. Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz!

  • 1
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    Freigeist14
    10.11.2016

    saxon1965,da freue ich mich aber, das Sie die Partei mit den meisten Schnittmengen wählen wollen.Und das mit dem verlorenen Profil wird schon besser.

  • 2
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    Schinderhannes
    10.11.2016

    @ "Steuerzahler":

    Ihr Kommentar klingt, als ginge es Ihnen sehr sehr schlecht in unserem Land. Wo ist Ihre Armut und wo ist Ihre Unfreiheit? Vielleicht im Vergleich zu anderen Ländern. Kleiner Tipp: Es gibt 193 Staaten auf der Erde.

  • 1
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    Schinderhannes
    10.11.2016

    @ "saxon1965":

    ***Diese Frau Clinton wird von Menschen die sie kennen und auch politisch begleitet haben als Chamäleon und Kriegstreiberin beschrieben.***

    Wenn Sie diesen Menschen glauben... Trump wird der Friedensengel werden...

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    0
    saxon1965
    10.11.2016

    @ Steuerzahler: Sicher lassen sich einige, wie z. Bsp. Rentner mit versprochenen Rentenerhöhungen, ködern. Aber das eigentliche Problem für viel, zu mindestens aus meinem Umfeld, ist der Mangel an einer wirklichen Alternative.
    Die AfD hat ein Parteiprogramm, was teilweise ans letzte Jahrhundert erinnert und auf die wirklich brennenden Themen auch keine überzeugenden Antworten.
    Die Linke hat total an Profil verloren. So einer wie Gysi ist nicht mehr am Ruder.
    Bei der SPD vermisse ich auch das Soziale, wofür die Partei mal stand. Letztlich hat gerade Schröder die Arbeiterschaft verraten und seine nachpolitische Tätigkeit für Gazprom ist so was von anrüchig.
    Die CDU/CSU ist die Partei des Kapital schlecht hin.
    Na ja und die Grünen hängen ihre Fahne auch nur in den Wind und mit ihrem Umweltschutz in der Energiewende lügen sie sich selbst in die Tasche.
    Aber ich finde schon noch meine Partei mit den größten Schnittmengen und gehe wählen.

  • 10
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    Steuerzahler
    10.11.2016

    @saxon1965: Sehr treffend! Und ich sehe das Problem genau so im Zusammenhang mit der nächsten BTW. Eine Politikerkaste fern der Masse und nur dem Kapital verpflichtet und ihre vollkommen unkritische, zu jeder Gelegenheit Beifall klatschende Fangemeinde, sind die Ursache dafür, wenn es in D in die gleiche Richtung geht. Wahre Politiker, zu denen man aufschauen kann und denen man vertrauen kann, sind augenscheinlich unabhängig von der politischen Richtung ausgestorben. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Zahl derer, die sich von den nun schon wieder beginnenden Wahlversprechen beeindrucken lassen, in Grenzen hält. Aber da habe ich so meine Zweifel!

  • 10
    3
    saxon1965
    10.11.2016

    Ich finde die Analyse von Herrn Kleditzsch sehr trefflich.
    (Fast) Niemand will diesen Trump wirklich, aber sehr viele freuen sich über die Watsche, die das politische Establishment bekommen hat. Und ich hoffe, dass auch deutsche Politiker mit ihrer ekligen Selbstbeweihräucherung aufhören. Wenn nach diesem Wahlschock in den USA, bei uns auf "Weiter so!" gesetzt wird, dann erleben wir zur nächsten BTW einen ähnlichen Schock.
    @ Schinderhannes: Lauren Groff schreibt von Werten. Welche Werte sie meint, offenbart sie damit, dass sie Hillary Clinton "... kompetenteste und qualifizierteste Präsidentschaftskandidatin in der US-amerikanischen Geschichte" nennt. Diese Frau Clinton wird von Menschen die sie kennen und auch politisch begleitet haben als Chamäleon und Kriegstreiberin beschrieben.

    WERTE die verloren gegangen sind, auch bei uns in Deutschland, sind Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Freundschaft und Authentizität.
    Die Menschen sehen kaum noch führende Politiker, die diese Werte verkörpern und deshalb, laufen sie in Scharen zu den vermeintlichen Alternativen. Die haben den Vorteil, dass sie (noch) nicht so viel "Dreck am Stecken haben", sind aber keine wirklichen Alternativen.
    Unsere Politik muss sich nicht wundern, wenn auch sie die Quittung für Käuflichkeit (Lobbyismus), Unbescheidenheit (Diäten, Altersversorgung...), Betrug (Dr. und Abschlüsse) und so weiter bekommt. Und sie muss sich die Frage stellen lassen: WEM dient unsere Politik in erster Linie?!

  • 1
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    Schinderhannes
    10.11.2016

    "Freigeist14":

    Dass Sie mir das so schreiben, mit Ihrer Affinität zu Diktatoren wie Putin war klar... Oder Sie haben den Artikel von Lauren Groff, einer Schriftstellerin, welche an der Basis lebt, nur überflogen?

  • 6
    4
    Freigeist14
    10.11.2016

    Schinderhanne.Nö,das tut es eben nicht.Herr Kleditsch hat den
    Transatlantikern der "Zeit",die nun ratlos nach Antworten suchen,
    eine echte Analyse voraus.

  • 1
    9
    Schinderhannes
    10.11.2016

    Das bringt es besser auf den Punkt, als die Zeilen von Herrn Kleditzsch:

    http://www.zeit.de/kultur/2016-11/praesidentschaftswahl-usa-donald-trump-werte-trauer

  • 7
    2
    Ursaxe
    10.11.2016

    Die materialistische Philosohie kennt das Gesetz der Anhäufung von Quantität für den Sprung in eine neue Qualität. Die Quantitäten sind: Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich; die Verschärfung der Gegensätze zwischen reichen Industriestaaten und der Dritten Welt; die fortschreitende Technisierung in der Arbeitswelt; Ausgrenzung großer Bevölkerungsgruppen vom Erfolg der Gesellschaft mangels Wettbewerbsfähigkeit am Arbeitsmarkt. Des weiteren sie die Triebkräfte für die gegenwärtigen Konflikte weltweit. Die Gesellschaft, durch ehemals soziale Marktwirtschaft und demokratische politische Strukturen gekennzeichnet, zerfällt und aus dieser philosophischen Sicht gesetzmäßig. Der größte Teil der gegenwärtig aktiven Politiker ist religiös veklärt und damit unfähig diese realen Hintergründe, wenn auch erkannt, ihren Entscheidungen zugrunde zu legen. Der Vergleich mit dem Politbüro trifft den Kern. Sie werden genau so an sich selbst scheitern, wie diese. Die Menschen suchen ihre eigenen Wege zur Lösung dieser Konflikte: In Historie kommunistische und nationalsozialistische Lösungen, in der Gegenwart Versuche zur Erichtung von Gottesstaaten und Wiederbelebung des Nationalismus. Mir graut, wenn ich an die Lebenbedingungen für meine Enkel denke. In was für einer friedvollen Zeit durfte ich mein Leben leben.

  • 7
    3
    Freigeist14
    10.11.2016

    Herr Kleditsch,Vielen Dank für ihre Analyse.
    Auch wenn viele Schnappatmung bekommen,weil Sie indirekt den Wahlkandidaten der Demokraten mit den letzten Tagen des Politbüros und letzten Generalsekretär verglichen,ähneln sich die Muster der Realitätsverweigerung.Mit Bernie Sanders hätte man verlieren können aber einen Neuanfang probieren können.
    Mit Hillary Clinton war das Gegenteil einer neuen Politik und selbst Trump-Gegner konnten sich für sie nicht erwärmen.
    Der entscheidende Unterschied zur Endphase der DDR ist aber,daß das moderne progressive Amerika eine feste Größe bleibt und Trump Paroli bieten wird während in Ost-Berlin und der Republik die Desillusionierung und Endzeitstimmung auch die
    treuesten SED-Genossen erfasst hatte und so die "Wende" gewaltfrei und sich ohne viel Widerstand abzeichnete.

  • 10
    4
    gelöschter Nutzer
    10.11.2016

    Herr Kleditzsch, auf die Wähler zu schimpfen bringt nie etwas. jede Wahl ist immer eine Reaktion auf die herschenden Zustände, gilt auch bei uns für das Thema AfD. Bei dem Satz lebendige Demokratie hierzulande habe ich so ein Problem, die AfD wäre nicht so stark geworden wenn die Demokratie hier gut founktionieren würde.

  • 13
    0
    Hankman
    09.11.2016

    Sehr gute Analyse. Ja, letztlich kann man die Wahlentscheidung auch als Chance sehen. Auch wenn die Gesellschaft in den USA viel stärker gespalten ist als die deutsche: Die Probleme ähneln sich. Und, nein, es ist nicht nur der technologische Wandel dafür verantwortlich. Es ist vor allem die Globalisierung, die Verflechtung von Märkten ohne ausreichende Regulierung. Die Verfechter des Neoliberalismus haben gepredigt: Alles, was der Wirtschaft nützt, nützt auch den Menschen. Aber das war eine Lüge. Auch in Deutschland ist inzwischen ein Drittel der Gesellschaft abgehängt, und ein weiteres Drittel hat zumindest Angst davor, dass ihm dies ebenfalls passiert. Wer verhindern will, dass uns diese Gesellschaft irgendwann krachend um die Ohren fliegt, sollte darüber nachdenken, wie wir sie wieder sozialer und gerechter machen können.