Wachsen für die Zukunft

Es galt als ein großer Schachzug, als das langjährige Urgestein der Branche, der im Sommer 2018 überraschend verstorbene Sergio Marchionne, die Aktien seines Fiat-Konzerns vor mehr als fünf Jahren neben der Mailänder auch an der New Yorker Börse handeln ließ. Die Geburtsstunde von Fiat-Chrysler war viel beachtet. Schon damals lag eine Ahnung davon in der Luft, dass es in der Automobilbranche ohne eine bestimmte Unternehmensgröße nicht mehr geht.

Die weltweite Konkurrenz zum Volkswagen-Konzern, der zwölf Marken unter einem Dach vereint, wirkt wie ein Katalysator bei der Suche nach immer neuen Strukturen.

Auch wenn Größe allein nicht reicht: Fiat-Chrysler hat mit seiner Offerte an Renault für ein echtes Überraschungsmoment gesorgt. Und: Eine Partnerschaft mit Renault könnte den Konzern einen großen Schritt nach vorne bringen. Die Aktionäre haben bereits signalisiert, dass sie grundsätzlich dazu bereit wären. Auch sie wissen: Es ist die einzige Chance, um zu überleben.

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