Warum Geimpfte nicht privilegiert sind

Über das Impfen in Europa

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22 Kommentare
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  • 5
    0
    OlafF
    10.01.2021

    [...]
    Natürlich muss die Politik dennoch das Ziel haben, gesellschaftliche Konflikte zu minimieren. Das beste Mittel, hier befriedend zu wirken, ist es, möglichst rasch und flächendeckend zu impfen.

    Dieses Recht besteht um der obigen Auffassung zu folgen nur, wenn nachgewiesen werden kann, dass Geimpfte niemanden anstecken können.

    Dieses Recht hätten dann jedoch bei entsprechendem Nachweis auch andere außerhalb der biotechnolgischen Methode
    z.B. Immune durch stille Feiung, vollständig Gesundete oder konventionell Geimpfte...oder?

  • 12
    2
    Rato
    10.01.2021

    Der Verfasser mag wohl sehr gute Kenntnisse im Verfassungsrecht haben, aber seine Ausführungen wecken dann doch reichlich Widerspruch bei mir.
    Denn z.B. werden meine Freiheitsrechte durch eine subjektive Priorisierung bei der Impfreihenfolge eingeschränkt, das auch nur in Form einer Verordnung. Selbst der Verfasser meint, dass Geimpfte schnell wieder am öffentlichen Leben teilnehmen können sollten. Und genau an diesem Punkt könnte man über die Impfreihenfolge diskutieren, um die Einschränkungen für die Gesamtgesellschaft so moderat wie möglich zu gestalten (Bildung, Handel, Restaurants, Hotels etc.)
    Und es ist für mich definitiv unsolidarisch und dann doch privilegierend, wenn aufgrund des derzeitigen Impftempos in Sachsen und der Impfreihenfolge meine Freiheitsrechte noch Monate eingeschränkt werden. Den letzten beiden Sätzen schließe ich mich voll an, aber mir fehlt leider der Glaube betreffend des notwendigen Tempos. Und genau hier liegt dann noch viel Konfliktpotenzial.