Wolfs Revier und Schmidts Taktik

Zum Thesenpapier der Unions-Umwelt- und -Agrarminister in Sachen Wölfe

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
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    Tauchsieder
    12.02.2018

    Man muss sich diesen Aufwand auch mal bloß vor Augen halten. Hier treffen sich Vertreter der Ministerien und unterhalten sich über ein fiktives Problem.
    Mein aktueller Kenntnisstand ist, dass es in dieser Saison bis zum heutigen Tag in Deutschland durch Grippe oder grippeähnliche Symptome über einhundert Tote gibt. Wo bleibt der Aufschrei?
    Mir ist aber auch bekannt, dass es bis zum heutigen Tag keinen einzigen Toten durch einen Wolfsangriff in Deutschland gibt und dies seit Jahren.
    Man beschäftigt sich mal wieder mit sich selbst.

  • 1
    0
    GrauerWolf
    12.02.2018

    Chapeau Herr Eumann, mit Ihrem Kommentar haben Sie das Thema hervorragend reflektiert.
    Das Ausgrenzen SPD-geführter Ministerien passt in die antidemokratische CDU/CSU-Strategie, denn fachlich ist der zentrale Ansprechpartner für das Thema Wolf, die "Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes
    zum Thema Wolf" die dem SPD-geführten Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, respektive dem Bundesamt für Naturschutz unterstellt ist.
    Wenn Parteipolitik und alternative Fakten zum Thema Wolf im aktuellen Koalitionspapier formuliert werden, der aktuelle Stand der Wissenschaft des Bundesministeriums ignoriert werden, ist das der Untergang der Demokratie in Deutschland. Wie sagte jüngst Tom Hanks in einem Interview zu dem Film "Die Verlegerin"(Tom Hanks/Meryl Streep):
    "Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht das Recht auf eigene Fakten."
    Meint Ihr Grauer Wolf



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