Milizen sollten den Sozialismus retten

Das Trauma des 17. Juni 1953 sollte die SED nie loslassen. Da half es auch nicht viel, dass kurz danach Parteimilizen - als Kampfgruppen bekannt - gebildet wurden.

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32Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    klapa
    19.06.2020

    Freigeist, darf ich vermuten dass mops und mich auf der einen Seite und Sie auf der anderen Seite möglicherweise im Alter eine Generation und die daraus resultierenden Erfahrungen trennt?

  • 1
    0
    mops0106
    19.06.2020

    Sie brauchen nur die Vita vieler Personen recherchieren, falls Sie Ihnen aus DDR-Zeiten nicht bekannt sein sollten. Müssen Sie aber nicht. Sie haben Ihre und ich meine Meinung. Das ist okay.

  • 1
    1
    Freigeist14
    19.06.2020

    mops@ Ihre Behauptung , frühere Entscheidungsträger säßen wieder in führenden Positionen ist eine Legende , dem dem Eliten-Tausch nach 1990 völlig widerspricht . Aber Glaube versetzt bekanntlich Berge . Und ausgerechnet dazu noch Wirtschaft und Justiz zu zählen kann man nur als Häme bezeichnen , die völlig der Realität entbehrt .

  • 0
    1
    mops0106
    19.06.2020

    @Frei: Frühere IM und andere sitzen heute wieder in führenden Postionen von Wirtschaft, Politik, Justiz und Medien. Das hat für mich nichts mit "Bereitschaft der Mitarbeit in der heutigen Gesellschaft" zu tun. Aber das ist meine Meinung.

    Klapa: Natürlich musste und muss ich auch Kompromisse eingehen wie jeder Mensch. Sonst würde man als Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz nicht lange behalten oder könnte familiär oder im Freundeskreis nicht auskommen.

    Aber bei den genannten Personen liegt das doch wohl anders?

  • 1
    2
    Freigeist14
    19.06.2020

    Mops@ und Seilschaften@ hier : Menschen nach 30 Jahren die Einsicht in eigenen Opportunismus früher und Bereitschaft der Mitarbeit in der heutigen Gesellschaft abzusprechen ist .... selbstgerecht und anmaßend , über andere den Daumen zu senken : was sie auch tun und lassen - die Noten sind schon verteilt . Da haben die die "Aufarbeiter " ganze Arbeit geleistet .

  • 0
    0
    klapa
    19.06.2020

    Zustimmung, mops, ich sagte, es geht mir nicht um Grundlegendes, bei dem wir ziemlich deckungsgleich liegen.

    Haben Sie in Ihrem Leben nie, ich wiederhole nie, einen Grundsatz über Bord geworfen, wenn es Ihnen für Ihr persönliches Leben und für das Ihrer Familie als zweckmäßig erschien?

    Ehrlich, für mich kann ich das nicht behaupten.

  • 2
    1
    mops0106
    19.06.2020

    Wiki: "Der Opportunist geht weiter, er nutzt eine günstige Gelegenheit ohne Rücksicht auf Konsequenzen oder eigene Wertvorstellungen zu seinem Vorteil. Es ist ein überwiegend negativ besetzter Begriff. Der Opportunismus stellt eine ihm günstig erscheinende Zweckmäßigkeit über die Grundsatz- und Prinzipien­treue."

    Ich finde auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen Kompromissbereitschaft und Opportunismus, aber dass es manchmal schwierig werden kann, da zu unterscheiden.

  • 2
    1
    klapa
    19.06.2020

    Mops, nur eine Detailfrage, wenn ich mir die Definition für den Opportunisten im Brockhaus anschaue, - jmd., der sich aus Nützlichkeitserwägungen schnell u. bedenkenlos der jeweiligen Lage anpasst. - Finden wir uns da nicht ehrlicherweise alle mehr oder weniger ein bisschen wieder?

    Wobei es zu den Wendehälsen auch für mich einen erheblichen Unterschied gibt.

  • 1
    2
    mops0106
    19.06.2020

    @saxon: Ich gebe Ihnen recht, die Wendehälse gibt es natürlich überall. Vor allem auch aus den ehemaligen Blockparteien. War eigentlich mein letzter Satz; ist beim Kopieren verloren gegangen. (Ich schreibe meist in ein leeres Word-Dokument, da ich nicht weiß, wie oft umformuliert werden muss.)

    Die Mitglieder der ehemaligen SED, die heute in führenden Positionen tätig sind in Politik, Justiz, Medien sind für mich zumindest Wendehälse/ Opportunisten.

    Natürlich ist nichts nur schwarz oder weiß. Ich habe immer versucht und tue diese heute noch, so durchs Leben zu kommen, dass ich mich selbst noch im Spiegel anschauen kann. Ich wurde ab Mitte der 80-er mehrfach geworben für die SED und wurde gefragt, ob ich mir eine Tätigkeit als Abgeordnete vorstellen könnte. Konnte ich mir nicht.

  • 3
    2
    acals
    19.06.2020

    Ich gebe Vorrednern hier Recht, dass die Kampfgruppen keine Milizen waren. Woher der Autor diese Bezeichnung hat bleibt sein Geheimnis - am Ende darf sich auch die Redaktionskonferenz der FP fragen wo es an journalistischer Korrektheit mangelt(e).

    Die Kampfgruppen waren die die Kampfreserve der Partei - damit war die durchgehende Militarisierung der Gesellschaft auch in den Betrieben sichergestellt.

    Das zum 17. Juni angesicht hundertfacher Todesopfer nun überhaupt kein verbal / schriftlich ausgedrücktes Mahnen (s.u. hier und an anderen Stellen) zu lesen war - ist wohl bezeichnend.
    Na ja, aber auch auf den Internetauftritten der Linkspartei findet der 17. Juni überhaupt keine Beachtung - und insofern Mops016 - Danke! - hinter den von Ihnen genannten stehen noch ganz andere Revanchisten, die vergessen machen wollen welcher auch Blutschuld sie sich mitschuldig gemacht haben.

    So bleibt es an uns zu mahnen - und diejenigen die Ermordete aus ihrer Vita bzw. der ihrer geistigen Ziehväter einfach streichen wollen - immer wieder daran erinnern werden.

    Letztlich - es gibt Gründe warum die Linkspartei unter 10 % stagniert ... dieses ist einer.

  • 5
    1
    saxon1965
    19.06.2020

    @ mops0106: Sie tun ja gerade so, als ob man in der DDR auch ohne Anpassung, bis hin zu Dingen wie "Reiseberichte", seiner beruflichen Leidenschaft hätte erfolgreich nachgehen können. Damit will ich nichts gutheißen, was moralisch verwerflich war. Aber es war nun mal nicht Schwarz-Weiß!
    Und versuchen sie heute mal etwas zu werden, wenn sie nicht in die "Norm" passen. Gerade in den letzten Jahren erleben wir doch, wie der Mainstream es schafft Menschen zu diffamieren, auszugrenzen, gar zu diskriminieren.
    Menschenrechte, bürgerliche Rechte, Meinungsfreiheit und diese Dinge gelten für alle Menschen! Auch für die Unbequemen, ja sogar für Andersdenkende, solange sie sich selber an oben Genanntes halten.

  • 4
    1
    saxon1965
    19.06.2020

    @ mops0106: Das sie Linke Politiker, die früher SED waren, als Wendehälse bezeichnen, kann ich nicht nachvollziehen.
    Wenn Mitglieder von ehemaligen Blockparteien, wie der ostdeutschen CDU, jetzt dem Kapitalismus huldigen, dann sind das Wendehälse für mich.
    Aber wir sind ja auf dem besten Weg, dass es bald wieder nur noch eine große Blockpartei gibt.
    Fakt ist doch, dass jedes System versucht seine Macht zu halten und zu verteidigen und dies auch gegen jede Vernunft und Erkenntnis. Das ist heute nicht anders, als vor 31 Jahren. Die Liste wäre sehr sehr lang, würde man aufzählen was sich ändern müsste, um die Welt gerechter und über-lebenswerter zu machen.

  • 2
    3
    mops0106
    19.06.2020

    @Freigeist: Zu Frau Kahane und Frau Wille fällt mir nichts zur Entlastung ein. Zwei Personen waren IM. Hr. Bisky hat ebenfalls "Reiseberichte" verfasst. Personalie Frau Borchardt bekannt.

  • 2
    2
    klapa
    18.06.2020

    Toll gemacht, mops.

    Habe auch gesucht, bin aber nicht so schnell fündig geworden.

  • 4
    3
    Freigeist14
    18.06.2020

    mops@ Ich fasse es nicht . Das nennen Sie Seilschaften ? Entlarvend . Allein Lothar Bisky entging der Abberufung als Rektor der Filmhochschule Babelsberg ,weil eine Petition seiner Studenten das verhinderte . Ein Einzelfall ,das eine Stelle dem großen Sturz nach der Kehre entging . Andererseits hier in einem Atemzug Frau Kahane zu erwähnen ist unpassend, man kann sie als "Dienerin neuer Herren " klassifizieren . Denn diese Person will " von früher " nichts mehr wissen und betreibt heute eine umstrittene Agenda der Extremismusforschung und -Prävention , die Israel - Kritik pauschal als antisemitisch diffamiert .

  • 7
    1
    Einspruch
    18.06.2020

    Was ist das für ein Journalismus, die Kampfgruppen Milizen zu nennen? Ein Wessi in der Redaktion?

  • 3
    4
    mops0106
    18.06.2020

    @Saxon: Ich stimme Kartracer zu. Das sind Opportunisten, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen.

    @Freigeist: Beispiele dafür: Barbara Borchardt, Petra Köpping, Petra Pau, Dr. Gesine Lötzsch, Karola Wille, Anetta Kahane, Lothar Bisky (verst.), Ina Leukefeld, Frank Kuschel....

    Allerdings gäbe es auch genug Beispiele von Mitgliedern der ehemaligen Blockparteien, die dann in die CDU eingetreten sind.

    Also damals Macht - heute Macht.

  • 5
    1
    Freigeist14
    18.06.2020

    mops@ Bitte geben Sie doch einmal ein Beispiel für Seilschaften der SED . Es würde mich in dem Land des vollständigen Eliten - Tausches doch interessieren . Oder anders : Nennen Sie doch bitte einen Entscheidungsträger in Justiz oder Bundesbehörden oder Staatskanzlei ohne westdeutsche Vita .

  • 4
    1
    kartracer
    18.06.2020

    @mops, dieses Geschehen zieht sich durch die Geschichte, wie ein roter Faden.
    Warum wurden aus dem Naziregime so wenige Massenmörder und Verbrecher zur Verantwortung gezogen, genau, weil diese nach wie vor ihre Beziehungen in alle Kreise hatten, und wieder in guten Positionen in Politik und Wirtschaft weiterhin ihrem Wohlstand und Macht genießen konnten.
    So wiederholt sich Geschichte immer wieder aufs Neue, so ist er nun mal der Mensch!

  • 3
    1
    saxon1965
    18.06.2020

    @ mops0106: Vielleicht liegt es an ihrem jungen Alter, aber welches Problem haben sie? Menschen sind in der Lage Fehler zu erkennen und sich zu ändern. Schlimm, wenn es nicht so wäre. Wenn sie einen Menschen wegen seiner grundlegenden politischen Einstellung (außer Extremismus) ablehnen würden, wäre das Diskriminierung!
    Natürlich habe auch ich mitunter ein Probleme mit Leuten, die damals wo möglich Parteisekretär waren und "heute in die Kirche rennen". Aber auch einen solchen Wandel des Bewusstsein kann es geben.
    Diese jungen Kader waren vor allem eines, Menschen mit wenig Lebenserfahrung und einer sozialistischen Prägung. Nein, ich gehöre nicht zu dieser Kategorie und will mich auch nicht selbst rechtfertigen. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man Fehler im Leben macht und sich ändern kann.
    Meine Überlegung ist nur, welche Kategorie Mensch ist mir lieber, der Idealist oder der Materialist? Einen lehne ich auf alle Fälle ab, den Egoisten!

  • 2
    2
    klapa
    18.06.2020

    Mops und saxon, ich kann leider nur je einen dicken Grünen vergeben.

  • 7
    1
    kartracer
    18.06.2020

    Tja Interessierte, so ist es, den Osten zieht man doch seit der Wende gerne durch den Dreck, macht ja auch Spaß.
    Der Westen erscheint unnahbar, vor Allem mit der Gläubigkeit, allen voran die Katholiken, speziell in der Politik der Barmherzigen.
    Ich habe da gleich nach der Wende so meine persönlichen Erfahrungen gemacht,
    im Bezug auf die Treue zum geheuchelten Glauben.
    Fragen Sie mal so einige Scheinheilige, ob die Tür seiner Kirche nach links oder rechts auf geht, 6 aus 49 ist da ein Kinderspiel.
    Ich hab es probiert, danach aber auch gleich gekündigt!
    Die Stahlhelme auf dem Foto zeigen doch Überlegenheit, die sind als Wok noch zu gebrauchen, die heutigen mal gerade als Suppenschüssel.
    Sorry aber ein etwas Humor darf man doch bitte noch behalten?

  • 3
    3
    mops0106
    18.06.2020

    @saxon: Ich meinte die Seilschaften der alten SED. Viele junge Kader von damals sitzen heute in führenden Positionen von Politik und Justiz.

  • 7
    1
    saxon1965
    18.06.2020

    @ mops0106: Nur dass die s. g. Seilschaften nichts anderes waren/sind, als heut zu Tage die Vetternwirtschaft, das Parteibuch, der Golfclub oder irgendwelche Erpressbarkeit.
    Es hat mal jemand gesagt: "Der Sch..haufen ist der gleiche, nur die Fliegen sind andere!" (Ernst bei Seite... )
    Nichts gegen eine gute Zusammenarbeit, aber sie darf nicht vorrangig zum eigenen Vorteil sein. In welchem System diese menschliche Eigenschaft mehr ausgeprägt ist bzw. war, muss Jeder für sich entscheiden.

    @ Interessierte: Warum man den 17.06.2020 nicht als "Tag der deutschen Einheit" genommen hat, sondern den 03.10. ohne jeden Bezug, dass verstehe ich auch nicht. Nur ist das mit den Feiertagen generell so eine Sache. Fragen sie mal die Leute, warum wir Pfingsten oder Allerheiligen feiern.
    Vielleicht sollten diese christlichen Feiertage dann auch nur Christen begehen dürfen? Zwischen Protestanten und Katholiken wird ja auch unterschieden. Warum dann nicht zwischen Kirchengeldzahlern und Atheisten?
    Aber das ist ein anderes Thema...! Zwinker

  • 5
    1
    Interessierte
    18.06.2020

    Und es war ein Feiertag für den Westen , wo manche Menschen gar nicht wußten , weswegen der ist , und welcher mit der Wiedervereinigung mit den Ostdeutschen abgeschafft wurde - welche gegen die ´politisch und wirtschaftlich` angespannte Lage gekämpft hatten - und niemals in den Genuß eines Feiertages gekommen sind und nun auch nicht kommen sollten …

  • 7
    5
    mops0106
    17.06.2020

    Die alte Seilschaft der DDR von vor der Wende existiert noch, zum Teil sogar noch mit Akteuren von damals.

  • 12
    4
    saxon1965
    17.06.2020

    Wenn Zwei das Gleiche tun, ist es nicht das Selbe!
    Ob man nach dem 2. WK als Nazi Richter blieb oder als Betriebsleiter mit Parteibuch durch einen Westdeutschen ersetzt werden musste, weil die "Seilschaft" zerschlagen werden musste bzw. durch eine neue zu ersetzen war.
    Aber nach über 30 Jahren realexistierendem Kapitalismus, sollten wir uns an diese Art der Doppelmoral längst gewöhnt haben. Früher war es das Parteiprogramm und heute das Kapital, was immer Recht hat und alles legitimiert.

    Anm.: Ich stelle keines Falls einen Nazirichter dem sozialistischen Betriebsleiter gleich! Wer der weitaus größere "Verbrecher" war, sollte klar sein!

  • 9
    4
    klapa
    17.06.2020

    Freigeist14, das ist die Nomenklatur des Ex-Klassengegners und Siegers der Geschichte. Er fühlt sich sich offenbar dazu berechtigt. Ob es ihm bei den Ostdeutschen nützt, ist für mich keine Frage.

    Viele derjenigen, die sich die Wochenenden auch wegen der erhöhten Rente um die Ohren geschlagen haben, leben noch und fühlen sich zurecht durch diesen Begriff herabgesetzt.

    Wobei wir beim Thema sind - Diskriminierung, wo man geht und steht, gegen die angeblich gekämpft wird.

    Medien gehen mit gutem Beispiel voran.

  • 9
    2
    Freigeist14
    17.06.2020

    `Parteimilizen ` . Respekt . Auf so einen Begriff wäre ich jetzt nicht gekommen . Für den Katechismus zur SED - Diktatur sicher extra ersonnen .

  • 11
    2
    saxon1965
    17.06.2020

    Nun mit dem Blick auf die Geschichte ist es ohnehin nicht so einfach.
    Was wird man später mal über eine Nation sagen, die erst die Ureinwohner verdrängte und tötete, später sich Arbeitskräfte in Übersee fangen ließ und versklavte, bis heute nicht ganz dieses rassistische Denken abgelegt hat, mit der größte Kriegstreiber weltweit ist und nun sogar Mitarbeiter sanktionieren will, die beim Internationale Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen ermitteln???
    Und was wird man über deren Freunde schreiben?

  • 5
    4
    Interessierte
    17.06.2020

    Und es war ein Feiertag für den Westen , welcher mit der Wiedervereinigung mit den Ostdeutschen abgeschafft wurde ( damit die nicht in diesen Genuss kommen )

    "Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland;

  • 8
    7
    klapa
    17.06.2020

    ‚In der alten Bundesrepublik avancierte der 17. Juni bekanntlich seit 1954 als "Tag der deutschen Einheit" zum prekären Nationalfeiertag. Prekär, weil er dort gefeiert wurde, wo er nicht stattgefunden hatte und die Bevölkerung im Laufe der Jahre zunehmend ins Grüne fuhr.’ – bpb

    Auch eine Form von Heuchelei und Selbstbeweihräucherung?