Mindestlohn-Studie: Ungelernte sind in Sachsen die Verlierer

Als Jobkiller hatte die sächsische Wirtschaft den Mindestlohn vor dessen Einführung gegeißelt. Die Gewerkschaften feiern ihn heute allerdings als Riesenerfolg. Was haben die 8,50 Euro Mindeststundenlohn wirklich gebracht?

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Haju
    10.05.2016

    @Jemand
    Exakt, Marktbereinigung nennt sich das. Für 6?* kann in manchen Branchen nahezu jeder Idiot Chef spielen.
    *aufgestockt mit Steuergeld von anderen

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    Haju
    10.05.2016

    Übrigens kein schlechtes Signal, daß die Ungelernten die Verlierer sind. Vor Jahrzehnten waren Ungelernte wohl im Wesentlichen die weniger als 1 Million Dauerarbeitslosen in den Altbundesländern, aber eben auch nur diese.

  • 4
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    Haju
    10.05.2016

    @Jemand
    Exakt, Marktbereinigung nennt sich das. Für 6?* kann nahezu jeder Idiot Chef mit goldenen Wasserhähnen zu Hause spielen. Die muß er jetzt selber putzen oder eine andere Firma dafür beauftragen; kostet mehr als die frühere eigene Angestellte, die dann womöglich dieselbe sein könnte. Ist alles real, mir wurde berichtet.
    *aufgestockt mit Steuergeld von anderen

  • 8
    0
    Jemand
    10.05.2016

    "Vor allem im Handel, in der Gastronomie und im Verkehrs- und Logistikgewerbe, wo zum Teil vorher weniger als sechs Euro Stundenlohn gezahlt wurde, sei es zu Stellenstreichungen gekommen, sagte der Chemnitzer IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich."
    Und wer macht da jetzt die Arbeit? Hatte man die Leute nur aus Mitleid beschäftigt, obwohl man sie gar nicht wirklich brauchte? So ein Unsinn!
    "Darüber hinaus hat jedes dritte vom Mindestlohn betroffene Unternehmen das Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Prämien oder die Wochenarbeitszeit gekürzt."
    Na und - das ist immer noch besser, als wenn manche für einen Hungerlohn arbeiten. Außerdem stellt sich auch hier die Frage: Wenn die Wochenarbeitszeit gekürzt wird - wie wird dann die anfallende Arbeit noch geschafft?
    Die Sache ist ganz einfach: Wer keinen Mindestlohn zahlen kann, sollte keine Leute beschäftigen, der soll seine Bude zu machen oder die Arbeit selbst verrichten.

  • 3
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    saxon1965
    10.05.2016

    Es wird immer nur von der Erhöhung des Bruttolohnes gesprochen. Wie wäre es denn, wenn man, gerade bei Geringverdienenden die Steuerlast absenkt. Das Thema kalte Progression wird auch in dieser Legislaturperiode trefflich ausgesessen. Steuern bis 30 T? Jahresverdienst runter und bei Einkommen über 1 Mio/Jahr drastisch rauf, an Diäten, Verwaltung, Prunk- und BER-Bauten sparen und sonstige Steuerverschwendungen verhindern, dann muss der Deutsche Michel auch nicht mehr so viel steuern!

  • 5
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    gelöschter Nutzer
    10.05.2016

    Es ist immer wieder schade, in der Freien Presse recht unkommentiert und nicht kontextualisiert Studien in Textform vorgestellt zu bekommen. Nicht, dass es keine entsprechende unerwünschte Folgen des Mindestlohnes gibt, aber es sollte schon daraufhingewiesen werden, welche politischen Forderungen das ifo seit Jahren erhebt - man denke nur an Hans-Werner Sinn. Wenn man deren unumstrittene Kompetenz dann in Verhältnis zu der Befähigung setzt, die letzten wirtschaftlichen Krisen vorherzusagen bzw. zu lösen, relativiert sich einiges.

  • 5
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    gelöschter Nutzer
    10.05.2016

    Da sieht man wieder wie wichtig es ist, in der Schule/ Berufsschule was zu LERNEN! Faulheit soll zwar die Glieder stärken, aber sonst...?

  • 8
    1
    ZwenAusZwota
    10.05.2016

    @Tohuwabohu recht sinnfreier Kommentar, oder?
    Die große Frage, die sich tatsächlich stellt und die die IHK NICHT beantwortet: bei wie vielen Unternehmern, bzw. Chefs schrumpfte der Gewinn durch die Einführung des Mindestlohnes? Insbesondere interessieren hier diejenigen, die Mitarbeiter entlassen oder deren Arbeitszeit kürzen mussten.

    Kann FP dies bitte recherchieren?

  • 0
    13
    Tohuwabohu
    10.05.2016

    Dürfen denn zum Mindestlohn überhaupt in den Medien solche kritischen Kommentare veröffentlicht werden? "sei es zu Stellenstreichungen gekommen" ...und ich dachte, solche Äußerungen sind mittlerweile der Presse verboten?!