AfD-Abgeordnete: "Die Maskenpflicht in Geschäften sollte sofort weg"

Romy Penz über ihre ersten Monate in Dresden, die Coronakrise und Fördergelder

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

18Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    12
    mops0106
    19.06.2020

    @From: Die Masken können, falsch getragen, krank machen. Und falsch tragen wir sie fast alle. Es weiß jeder, wie es richtig geht. Aber im normalen Leben macht das fast keiner. Und für viele Personen - wie mich - sind sie einfach nur ein Maulkorb.
    Schutz der Risikogruppen (ältere multimorbide Personen und Jüngere mit bestimmten Erkrankungen) als Totschlag-Argument kann ich nicht mehr hören. Ich gehöre als mehrfach chronisch Kranke selbst einer Risikogruppe an. Noch vor kurzem galten die Älteren als Umwelt-/ Nazisäue. Es wurde abgewiegelt; alles nur Satire. Als Begründung für die Aussetzung von Bürgerrechten taugten die Älteren plötzlich wieder.
    Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich müssen ältere multimorbide Menschen besonders geschützt werden. Das gilt aber schon immer und muss möglich sein, ohne Kontakte mit Angehörigen monatelang zu verbieten. Das kostet allerdings Geld und Personal. Beides ist für die Bewohner der Pflegeheime nicht in genügendem Maße vorhanden und wird es wohl auch weiterhin nicht, denn die alten Menschen haben für den Staat ihre Schuldigkeit getan.
    Meine Meinung zu Covid19 habe ich seit März ausführlich geschrieben; dazu nichts weiter. Wir werden leider alle noch zu spüren bekommen, was das Agieren der Politik in den letzten Monaten angerichtet an.

  • 21
    16
    FromtheWastelands
    18.06.2020

    Ignoranz, Realitätsverleugnung und menschenverachtende Gleichgültigkeit gegenüber einer gefährlichen Krankheit.
    Ja, stellt euch doch nicht so an, ihr Risikogruppen, schränkt euch gefälligst ein und wenn ihr krank werdet weil es Anderen zuviel ist mal für eine Viertelstunde eine Maske zu tragen, dann habt ihr halt Pech gehabt!
    Die Frau hat genau begriffen wie man in der AfD vorankommt, einfach den Parteiextremisten nach dem Mund reden, deren Positionen vertreten egal wie widersprüchlich oder widersinnig sie auch sein mögen und alle anderen machen ohnehin alles falsch.
    Nicht fehlen darf natürlich das übliche "Niemand hat uns lieb und will mit uns arbeiten!" nicht fehlen.
    Die Klientel muss ja bedient werden und wie wir sehen wird laut Beifall geklatscht, wenn man sich nicht in peinliche Elitephantasien versteift.

  • 5
    8
    klapa
    18.06.2020

    Danke für den Lesetipp, Peggy.

  • 10
    2
    OlafF
    18.06.2020

    Wenn im Unterschied zur Bundespolitik, Kommunalpolitiker, trotz unterschiedlichster politischer Ausrichtung bei Projekten zusammenarbeiten, so breitet dies hoffentlich keinem "Betonkopf" Angst, ob dem Verlust ideologischer Glaubwürdigkeit. Geht doch das Konzept der Spaltung nicht auf. Die Erfahrung des Kennenlernens des jeweils anderen Standpunktes löst möglicherweise die Erkenntnis aus, dass man in manchen Dingen nicht all zuweit auseinander liegt. Auch dort wo keine Zusammenarbeit möglich ist, muss man die Erfahrung kennen lernen sich gegenseitig auszuhalten.Das alles sind Erfahrungen aus dem Alltag, für die meisten nichts neues. Nur für diejenigen, welche außer (un-) vollendeter Schule oder Ausbildung den Übergang in die Praxis nie erreicht haben, lässt sich diese Erkenntnis schwerlich nachvollziehen.

  • 9
    17
    gelöschter Nutzer
    18.06.2020

    Soviel zu den AfD wählern: https://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/politik/deutschland/article154899202/Die-AfD-ist-eine-Partei-der-Besserverdiener-und-Gebildeten.html

  • 17
    17
    mops0106
    18.06.2020

    Die Politiker der AfD haben Berufe erlernt bzw. sinnvolle Studiengänge zu Ende studiert. Ebenso viele der Mitglieder und Wähler. Natürlich gibt es bei jeder Partei auch Wähler ohne Berufsabschluss. Aber es soll ja sogar Parteien geben, in denen Menschen ohne irgendeinen (sinnvollen) Abschluss und Erfahrung über die Geschicke des Landes entscheiden.

  • 6
    10
    Interessierte
    18.06.2020

    Die Intelligenz sieht man den meißten Menschen nicht an , man vermutet bei machen Menschen gar nicht so viel Intelligenz , wie sie sie haben …
    Die Intelligenten sind oftmals sehr unscheinbar , die anderen putzten sich heraus für mehr Schein als Sein … und fürs Schauspiel …
    Und die Deppen , die Sie meinen , diese Anhänger gibt es sicherlich in allen anderen Parteien auch !

  • 4
    9
    mathausmike
    18.06.2020

    @Klapa:
    Sie irren sich!
    Da gibt es jemanden Größeres,der alles im Griff hat!

  • 16
    6
    Inke
    18.06.2020

    @Interessierte, deshalb wird diese Partei auch ausschließlich von hochintelligenten Bürgern gewählt. Stimmts?

  • 9
    21
    Interessierte
    18.06.2020

    Eine sehr intelligente Frau für die AfD
    https://www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete-fraktionen/abgeordnete/abgeordneter/1248

    Vielleicht sollte man die AfD mal umbenennen in : "Die Intelligente " / "Die Elite"
    Damit es keine "Alternative" mehr für Deutschland gibt , sondern nur eine intelligente Opposition , denn die da drin sind , die sind doch alle sehr intelligent

  • 16
    18
    klapa
    18.06.2020

    mathausmike, was halten Sie davon, wenn sich auch die älteren Bürger, da sie mündig sind, um sich selbst kümmern wollen, natürlich soweit sie dazu in der Lage sind.

    In der Tourismusbranche wird oft und gern von der fidelen, fitten und reiselustigen älteren Altersgruppe gesprochen. Auch mit ihr lässt sich eine Menge Geld verdienen.

    Und plötzlich, wie auf Bedarf, sind alle alt, krank, schwach und anfällig gegen alles Mögliche? Über mein Leben bestimme ich und niemand sonst. Und das wird auch für den Rest meines Lebens so bleiben.

    Darf ich Ihnen verraten, dass es in meiner Wohnung mit Vorsatz in den letzten zehn Wochen keinen einzigen Tropfen Desinfektionsmittel gab?

    Ich höre die Leichtsinnschreier, aber die sind für mich nicht maßgeblich.

    Ob ich auf diese Tatsache zurückführen kann, dass meine Frau und ich noch gesund sind, steht in den Sternen. Dafür kommen viele Möglichkeiten infrage.

    Auf jeden Fall ist die jetzige weise Generation gesünder und klüger als mancher glaubt.

  • 14
    22
    gelöschter Nutzer
    18.06.2020

    Mathe...: Das stimmt aber das verhindert der Mundschutz auch nicht! Im Gegenteil!

  • 24
    12
    mathausmike
    18.06.2020

    @Peggy01:
    Noch unangenehmer wäre es für die älteren Bürger(und nicht nur für die)sich mit Corona anzustecken!

  • 13
    18
    Tauchsieder
    18.06.2020

    Die aus dem "Gebirge" wurden nicht gefragt, Fr. Penz schon. Auf das was sie gefragt wurde hat sie eine Antwort gegeben. Warum soll sie ungefragt über etwas reden was nicht Thema dieses Artikels war.
    Demokratie ist, wenn hier welche auch ungefragt ihren "S..f" von sich geben können.

  • 21
    22
    Lesemuffel
    18.06.2020

    Der Vorschlag ist zwar sinnvoll, aber er kam von der AfD. So müssen wir uns mit der Umsetzung noch etwas gedulden, bis eine andere Partei aus dem "Vorschlag" eine "Forderung" macht.

  • 9
    26
    mathausmike
    18.06.2020

    Bitte deutsche Regierung: Bevor Ihr zukünftig etwas festlegt,laßt bitte vorher die AfD gefragt sein!

  • 26
    28
    gelöschter Nutzer
    18.06.2020

    Der...: Warum sollte sich Frau Penz zu "Höcke, Kalbitz und Co." Äußern und welche "nachweisbaren Verbindungen von parteikollegen in rechtsextreme kreise" meinen sie? Sie hat vollkommen recht mit der sofortigen Abschaffung der Mundschutzes. in Geschäften bei diesen Temperaturen im Sommer ist das für ältere Menschen eine Zumutung.

  • 30
    23
    DerGebirger
    18.06.2020

    Sehr unkritisches Interview. Nach Frau Penz Antwort bzgl. Herr Homanns Aussage hätte ein man sie eigentlich Fragen sollen (oder gar müssen), wie sie denn zu Personen ala Höcke, Kalbitz und Co. steht und wie sie es mit den immer wieder nachweisbaren Verbindungen von Parteikollegen in rechtsextreme Kreise hält. Würde sie sich von diesen Parteikollegen öffentlich ganz klar distanzieren?
    Solche Aussagen wie die von Herrn Homann sind nicht aus der Luft gegriffen und haben wenig mit "wir stellen unbequemen Fragen, deshalb stehen wir am Pranger" zu tun.

    Des Weiteren empfinde ich ihre Aussage bzgl. des Maskentragens zum Schutze der Riskiogruppen mehr als unsolidarisch gegenüber den betroffenen Menschen. Nicht jeder Mensch aus den Risikogruppen hat die Möglichkeit ständig jemand anderes zum Einkaufen zu schicken. Wenn es nach Frau Penz geht, müssten sich diese Menschen also entweder einfach der Gefahr aussetzen oder bleiben am besten zu Hause und gehen gar kein Risiko mehr ein.
    Ist es denn wirklich von den anderen Menschen zu viel verlangt, für die 15-20 Minuten Einkaufszeit eine Maske zu tragen, um die zu schützen, die es selbst vielleicht nur bedingt können?