AOK: Security achtet auf Distanz und Hygiene

Sicherheitsfirma setzt Coronavorschriften in Filialen durch

Flöha.

Der Anblick bietet sich seit Wochen und ist ungewohnt. Ganz in schwarz gekleidet und mit dunkler Sonnenbrille steht mal eine Frau, mal ein Mann eines Sicherheitsdienstes vor den Filialen der Krankenversicherung AOK Plus in Mittelsachsen. Das Personal weist niemanden ab, aber scheint dennoch Anweisungen zu geben.

Die Fachkräfte der Sicherheitsfirma setzen das coronabedingte Hygienekonzept der Krankenversicherung durch, wie Pressesprecherin Hannelore Strobel der AOK Plus für Sachsen und Thüringen auf Nachfrage der "Freien Presse" erklärt. Das Konzept sei auf die räumlichen Situationen der einzelnen Filialen angepasst. So darf etwa nur eine gewisse Anzahl an Kunden in die jeweilige Filiale, die wiederum auf Distanzregeln verwiesen werden.

Fakt ist: "Abschrecken sollen unsere Mitarbeiter natürlich nicht", sagt Sandro Gerth, Büroleiter der Firma RS Security aus Chemnitz, die im Auftrag der Versicherung in Mittelsachsen arbeitet. "Jedes Unternehmen hat inzwischen ein eigenes Hygienekonzept, das Teil des Hausrechtes ist. Dazu gehört etwa das Tragen des Mundnasenschutzes, Desinfektionen und Abstandsregeln - auch unter den Mitarbeitern. Und es funktioniert doch besser, wenn das jemand von außen kontrolliert", so Gerth. "Wir wissen ja alle nicht, wie es im September weitergeht."

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