Applaus für Anti-Windkraft-Film

Ein Oederaner hat die Dokumentation "End of Landschaft" ins Freiberger Kino geholt. Dort gab es nach der Vorführung keine zwei Meinungen über die Energiewende - dafür aber Aussagen fern jeden guten Geschmacks.

Oederan/Freiberg.

Die Botschaft war eindeutig und wurde laut beklatscht: Windräder zerstören Landschaften und schaden dem Menschen. Übermittelt wurde diese Botschaft am Donnerstagabend im Freiberger "Kinopolis" von Jörg Rehmann, der sich als Journalist und Autor bezeichnet. Sein Film "End of Landschaft" flimmerte vor mehr als 200 Zuschauern über die Leinwand und zeichnete ein Szenario, wonach bald überall in Deutschland große Windparks stehen und die Landschaft verschandeln.

Auch auf einer Anhöhe zwischen den Oederaner Ortsteilen Memmendorf und Schönerstadt ist seit vielen Jahren geplant, einige Windräder zu errichten. Der Stadtrat hat sich mehrmals dagegen ausgesprochen, es gibt eine Bürgerinitiative gegen den Bau. Und so ist es nicht verwunderlich, dass unter den Zuschauern auch sehr viele Oederaner waren. Die Sitzung des Bauausschusses der Stadt hatte Bürgermeister Steffen Schneider (Freie Wähler) sogar in den Kinosaal verlegt. "Ich finde es wichtig, dass sich unsere Stadträte eine eigene Meinung bilden", sagte er. Die Teilnahme sei aber freiwillig gewesen.

Initiiert hatte die Vorführung in Freiberg der Oederaner Gerald Pistl. Er ist häufig Gast in Sitzungen des Oederaner Stadtrates, kritisiert dort oft die Arbeit der Verwaltung. Dieses Mal schien er jedoch den Nerv der Räte getroffen zu haben, denn nicht nur Bürgermeister Schneider fand den Ausflug ins Kino wichtig, auch Gerold Schramm (AfD) war zufrieden. "Der Film war vielleicht etwas einseitig erzählt, aber er macht auf eine wichtige Thematik aufmerksam", sagte das neue Mitglied im Bauausschuss. "Er hat gezeigt, dass mit Windrädern die Klimarettung nicht möglich ist."

Schramm, der in Memmendorf wohnt, sprach sich in diesem Zusammenhang noch einmal klar gegen den Bau von Windrädern in der Nähe des Ortes aus. "Dafür müsste an dieser Stelle zwar kaum in die Natur eingegriffen werden, aber es würde das Landschaftsbild zerstören und hätte negative Auswirkungen auf die Lebensqualität."

Ob, wann und wie viele Windräder bei Memmendorf gebaut werden, ist indes noch offen. "Durch das neue Klimapaket der Bundesregierung müssen wahrscheinlich viele Planungen neu überdacht werden", sagte Sebastian Kropop, Leiter der Verbandsgeschäftsstelle des Planungsverbandes Chemnitz am gestrigen Freitag der "Freien Presse". Der Verband ist für die Auszeichnung von Vorrangflächen für den Bau von Windkraftanlagen zuständig.

Kropop widersprach einer Aussage, die am Donnerstagabend im Freiberger Kino öffentlich getätigt wurde. Danach würde ab dem 17. Dezember der neue Regionalplan für Windkraftanlagen zur öffentlichen Einsicht im Chemnitzer Rathaus ausliegen. "Das ist nicht korrekt", sagte Kropop. "Richtig ist, dass wir die Planungen der Windkraftanlagen aufgrund der neuen Gesetzeslage aus dem Gesamt-Regionalplan ausgliedern mussten. Wann es dazu kommt, dass die Windkraftpläne vorgestellt werden, hängt ganz von den gesetzlichenRahmen ab." Denn das Klimapaket sei zwar beschlossen, aber noch nicht rechtlich bindend. Zudem könne es auch dazu kommen, dass die Länder eigene Regelungen hinzufügen, so Kropop.

Konkret soll mit dem neuen Klimapaket der Bundesregierung unter anderem vorgeschrieben werden, dass der Abstand von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen mindestens 1000 Meter betragen soll. "Einige Anlagen wurden aktuell mit rund 750 Metern Abstand geplant", sagte Kropop. "Diese müssen nun verkleinert oder die Pläne verworfen werden." Ob auch die Anlagen in Memmendorf betroffen sind und ob diese überhaupt noch Teil der Planungen sind, sagte er nicht. "Das ist noch intern", so der Geschäftsstellenleiter.

Im Kinosaal, in dem auch Landrat Matthias Damm (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (CDU) saßen, gab es am Donnerstagabend keine zwei Meinungen. Mehr noch: Die Energiewende der Bundesregierung wurde als Skandal tituliert. "Die Verantwortlichen sollte man alle an die Wand stellen", sagte ein aufgebrachter Redner während der Diskussion. Ein erschrockener "Kinopolis"-Betriebsleiter Thomas Erler mahnte daraufhin zur Besonnenheit.


Doku gegen Windkraft

"End of Landschaft" hat den Untertitel "Wie Deutschland sein Gesicht verliert" und ist eine in der ersten Version 2018 erschienene Filmdokumentation von Jörg Rehmann.

Im Film geht es in erster Linie um einen geplanten Windpark im Odenwald. Diese Planungen nimmt Rehwald zum Anlass, an verschiedene Stellen in Deutschland zu fahren, wo bereits Windparks stehen oder entstehen sollen. Der Filmemacher interviewt dabei Anwohner und Experten, die sich allesamt gegen den eingeschlagenen Weg der Energiewende, vor allem aber gegen Windparks aussprechen. Die Gegenseite - etwa Gesetzgeber oder Anlagenbauer - wird zu den Vorwürfen, die im Film vorgebracht werden, nicht befragt. (tre)


Kommentar: Unpassend

Es ist erschreckend, dass es heutzutage kaum noch möglich ist, eine normale Diskussion zu führen. Das war leider auch am Donnerstag im Freiberger Kino so. Die Meinung fast aller Besucher war fertig: Windkraft ist schlimm und unnütz. Der Film befeuerte die Haltung noch. Da war es völlig egal, dass die Gegenseite überhaupt nicht die Chance erhalten hatte, sich zu den heftigen Vorwürfen zu äußern. Fest stand: Was im Film gezeigt wurde, stimmte. Und Merkel ist schuld.

Als ein Redner in der anschließenden Diskussion nur ein wenig Zweifel äußerte, bekam er Schimpfworte aus der untersten Schublade an den Kopf geknallt. So geht es nicht. Und das ist auch nicht der passende Rahmen für die Sitzung des Bauausschusses der Stadt Oederan. Einer Stadt, die für ihre Energiepolitik mehrfach ausgezeichnet wurde. Das Argument, der Film solle zur Meinungsbildung beitragen, zieht hier aus einem einfachen Grund nicht: Es zählte nur eine Meinung.

Bewertung des Artikels: Ø 4.8 Sterne bei 8 Bewertungen
41Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    3
    Inke
    18.10.2019

    @ralf66: Es ist schon eine Weile her, da hörte ich einen interessanten Beitrag zur Strompreiszusammensetzung im Radio, ich glaube MDR Info. Darin wurde unter anderem gesagt, dass die gesamten Rückbau- und Renaturierungskosten bei AKWs und Braunkohletagebauen/ -kraftwerken der Steuerzahler, also die Allgemeinheit, trägt. Wenn diese Folgekosten mit in den Strompreis eingerechnet werden würden, wäre dieser um ein vielfaches teurer als der Strom aus den Erneuerbaren. Hier muss der Betreiber für den vollständigen Rückbau (Rückbauverpflichtung auch für Zuwegungen und Fundamente) finanziell aufkommen. Soviel zur staatlichen Förderung... Dass wir zukünftig einen intelligent gesteuerten und zuverlässigen Energiemix brauchen, dürfte klar sein.

  • 6
    2
    ralf66
    18.10.2019

    @Lexisdark, die Energiegewinnung aus Wind und Sonne ist eine technisch nicht fertige Sache, damit kann man jetzt und in der nahen Zukunft keine konstante Stromversorgung gewährleisten, deshalb haben wir in Deutschland einen Energiemix von verschiedenen Energieerzeugungsvarianten, dazu gehört Kohleverstromung ohne die es zur Zeit nicht funktioniert konstant Energie zur Verfügung zu haben, dass sind die einfachen Tatsachen. Das EEG macht es erst möglich, dass diese halbfertige Technik wie Wind- und Solarenergie zum Einsatz gebracht werden kann, durch die Vorgabe, dass dieser Strom von den Energiekonzernen abgenommen werden muss, Planwirtschaft heißt das, ein Eingriff in die so heilige Marktwirtschaft. Ohne das EEG, die Höhervergütung des Stromes und Förderung von Solar- und Windenergie würde sich im Land kein einziges Windrad drehen, weil keiner den Strom abnehmen würde er obendrein in der Erzeugung zu teuer ist. Die sogenannte saubere Energie kostet weder weniger Steuern noch ist sie billiger.

  • 3
    3
    Haju
    17.10.2019

    Jedenfalls ist von einer gewissen politischen Strömung geplant, den Energiemix schlagartig in weniger als einer Generation auf einen, dann also im Wesentlichen gleichen aktuellen technischen Stand zu bringen. D.h. nicht nur Energieerzeugung, sondern auch faktisch alles, was Energie benötigt. Irrwege unkorrigierbar (nur wiederum schlagartig).
    Ein welthistorisch einmalig unverantwortliches Experiment, das zudem nicht nur 80 Millionen Pavel Kortschagins als Monolith erfordert, sondern - wie gehabt - auch viele mißliebige Personen...

  • 4
    1
    Nixnuzz
    17.10.2019

    Vielleicht kann jemand nachhelfen: Ende der 60er Jahre gab es bei meinen Herbstmesse-Gasteltern eine ziemliche Aufregung, weil der Süden von Leipzig wegen Kohle abgerissen werden sollte - weil die sowjetischen Brüder das zugesagte A-Kraftwerk jetzt nicht mehr liefern wollten. Welche DDR-Energieversorgungs-Planung ist da etwas zerbröselt worden?? Welche Dörfer sind dann weggebaggert worden?

  • 4
    5
    Lexisdark
    17.10.2019

    @Haju Was enthält heute den keine "hochwertigen" Materialien? Schauen Sie sich doch einfach mal im Alltag genau an, was alles in Gebäuden, Straßen und Alltagsgegenständen verbaut ist, da sind die Windkrafträder und Solarzellen ein Witz. Und der Materialaufwand eines AKW oder KKW ist wahrscheinlich nicht viel besser.

    @ralf66 nur weil man früher vielleicht keine Alternative hatte oder wollte, soll man heute besser dabei bleiben? Interessante Denkweise. Dafür, dass diese alten Formen der Energieerzeugung und des Abbaus der entsprechenden Rohstoffe auch mehr Steuergelder gefressen haben als die bisherigen Investitionen in Wind Sonne, sind Sie wohl kein fleißiger Steuerzahler...

  • 4
    6
    SimpleMan
    17.10.2019

    @ralf66 Nein, der Abriss von Ortschaften geht nicht erst seit 60 Jahren, sondern seit fast 100 Jahren. Es geht mir darum zu zeigen, welche dauerhafte Folgen die Braunkohleförderung hat und hatte. Für umso wichtiger halte ich es, sich nach Alternativen umzuschauen. Die Energieerzeugung aus Windkraftanlagen ist e i n Baustein davon. Generell sollten wir unsere Energiegewinnung auf Energiegewinnung aus regenerativen Quellen umstellen. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromerzeugung ist von 8 % in 2002 auf 41 % in 2018 erheblich gestiegen.
    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/daten-zu-erneuerbaren-energien/ISE_Stromerzeugung_2018_Halbjahr.pdf
    Ich kann keine trifftigen Gründe erkennen, diesen Weg in Frage zu stellen. Zum einen weil unsere Ressourcen endlich sind und zum anderen weil wir den Schadstoffausstoss vermindern müssen.

  • 6
    5
    ralf66
    17.10.2019

    @SimpleMan, dass ist doch nicht haltbar was Sie schreiben, diese Ortschaften wurden doch nicht erst in den letzten paar Jahren weggerissen, sondern das geht schon seit den 60er Jahren so, dass tat man auch nicht freiwillig, sondern weil der Stromverbrauch ständig gestiegen war, es keine anderen Alternativen zur Kohleverstromung gab. Windenergie funktioniert zur Zeit nur, weil es die Kohleverstromung gibt ohne dieser Kohlevertromung säßen wir aktuell jetzt im Dunklen.

  • 4
    1
    Nixnuzz
    17.10.2019

    Einen Strombedarf, der nichts mit Verbrauch oder Produktion zu tun hat, braucht man als "Ewigkeits-Leistung": Für die Wasserpumpen im Ruhrgebiet, die das Grundwasser der jetzt stillgelegten Bergwerke auf dem Niveau halten müssen, damit das versalzte Bergwasser der Gruben nicht in das Trinkwasser gerät und zu am anderen die Stollen nicht weiter einstürzen läst. Soweit bekannt, liegt das Ruhrgebiet zwischen Emscher, Lippe, Ruhr und Rhein bis zu 12m unter Umland-Niveau. Würde man diese Pumpen aus Energiegründen abschalten, würde ein See von Köln bis Dortmund entstehen. Und welche Institution hätte die Möglichkeit und Akzeptanz, den verunsicherten Verbrauchern erneut A-Kraftwerke neuester Kerntechnik vorzuschlagen oder entsprechende Milliardenschwere Bauanträge zu stellen? Bei all dem Murks, der um/bei die alten A-Werke gemacht wurde?

  • 5
    4
    SimpleMan
    17.10.2019

    Allein in der Lausitz sind 80 Orte durch die Braunkohleförderung abgerissen worden und 30 weitere sind teilabgerissen. Vor diesem Hintergrund, ist es schon fast grotesk, sich über die Ansicht von Windrädern aufzuregen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_abgebrochenen_Orte_im_Lausitzer_Kohlerevier

  • 4
    3
    ralf66
    17.10.2019

    @Lexisdark, mit dem massigen Kohleabbau im Prinzip der Tagebauförderung, damit hat man zum großen Teil erst ca. Anfang der 60er Jahre begonnen mit dem rasanten Anstieg der Industrialisierung, dem gestiegenen Konsum an Elektrogeräten und dem damit verbundenen gestiegenen Strombedarf. Sie diskutieren hier über Schäden in der Natur, von Atommüll und Unsicherheiten, wie wollte man denn den enorm gewachsenen Strombedarf decken, die Energieversorgung damals bis heute konstant gewährleisten, mit was denn?

  • 2
    3
    Haju
    17.10.2019

    @Lexisdark
    Nichts ist unendlich. Windräder benötigen hochwertige Materialien, insbesondere seltene Erden, damit sich die Permanentmagneten nicht so schnell entmagnetisieren. Elektronik (Solarzelle) hält auch nicht ewig (Diffusionsprozesse) und in den USA glühten Ende des 19.Jahrhunderts die Telegrafenleitungen bei einem Sonnensturm.
    Deutschland forscht weiter bei der Kernenergie (es gibt gültige EU-Verträge) und man kann wohl das Uran mehr und mehr völlig energetisch umsetzen, so daß letztlich nach 200 bis 300 Jahren die Radioaktivität der ursprünglichen Lagerstädte erreicht ist.
    Windräder und Solaranlagen sind also tatsächlich ein schlechter Witz - genau wie der, daß die Panikmacher leider immer noch warten müssen, bis ein Arzt kommt.

  • 6
    8
    Lexisdark
    17.10.2019

    Viele Leute sehen gerade bei Kohle- und Kernkraftwerken, aber auch bei den restlichen Alternativen, nur den momentanen CO2-Abdruck. Was die Braunkohle für Schäden an der Natur hinterlässt, dass ganze Ortschaften verschwinden, die Kosten am Ende die Allgemeinheit trägt wird ignoriert. Und die Arbeitsplätze? Gibt's bei Wind und Solar auch, die sägen wir gerade oder seit Jahren ab. Kernkraft? Woher kommt das Uran? Unter welchen Bedingungen wird es gewonnen, aufbereitet zu spaltbaren Brennstäben, was fällt für Müll an ab Uranbergbau bis zum AKW und während des Betriebes? Dann noch dauerhafte Lagerung und Aufbereitung alter Brennstäbe. Transport und Absicherung. Risikofaktoren bei Störungen. Da sind Windräder und Solaranlagen doch ein Witz dagegen. Letztere kann man sogar deutlich länger nutzen, da oftmals nur einzelne Zellen und nicht das komplette Modul defekt sind. Und es ist zumindest kein strahlender Sondermüll. Leitungen brauchen aber eigentlich alle Erzeugungsvarianten, außer man nutzt endlich mal umfassend freie Dachflächen.

  • 7
    5
    ralf66
    16.10.2019

    @cn3boj00, Ihre Argumente sind mir eigentlich ziemlich Wurst, welche Meinung, welche Ansichten ich vertrete ist alleine meine Sache, meine Ansichten sollen und brauchen Ihnen nicht zu gefallen, deswegen werde ich sie trotzdem äußern. Das in der Landwirtschaft einiges schief läuft ist kein Geheimnis, ich bin z. B. Gegner vom Glyphosat-Einsatz um massenweise damit die Felder zu spritzen um das Unkraut 100% zu bekämpfen, dass das der Insekten-Anzahl und Vielfalt undienlich ist weiß ich, aber mit einer Dreifelderwirtschaft und Pferde bespannten Ackergeräten können Sie heute die wachsende Welt-Bevölkerung mit Sicherheit nicht mehr ernähren! Dänemark hat in der Tat viel Windenergie, hat aber auch die höchsten Strompreise in Europa, in anderen Ländern geht man nicht gelassener mit Windenergie um, dort gibt es auch Gegner u.a. errichten und betreiben im Ausland deutsche Firmen Windparks, deren Strom keiner will und braucht. Wenn Vögel durch Autos und Glasscheiben sterben, dann heißt das nach Ihrer Ansicht wohl Autos verbieten, Verglasungen rausreisen, viel Spaß im Winter mit Bommelmütze, Wattjacke und Winterstiefeln am Mittagstisch, das Auto ist die 1. Lebensversicherung vieler Menschen, weil auf den Land viele nicht mehr ortsnah arbeiten können, auswärts fahren müssen, weil öffentliche Verkehrsmittel sie nicht ausreichend und zur nötigen Zeit zum Arbeitsplatz bringen können, Einkaufsmöglichleiten fehlen, Arztbesuche, Banktätigkeiten, Amtssachen nur in weiter entfernten Städten getätigt werden können. Ich lebe auf dem Land im Erzgebirge und arbeite fast nur im Freien, im Ort, Wald und Flur ich erlebe den Regenwurm nicht vom Sofa sondern durchaus lebendig in der Natur. Kohlekraftwerke baute man nicht massig überall sondern nur dort, wo die Kohlevorkommen lagern, sie verschandeln somit nur einen kleinen Teil des Gebietes der Bundesrepublik, Atomkraftwerke wurden auch nur in geringer Zahl auf dem Gebiet des Landes gebaut, aber irgend wo her musste oder muss ja der Strom kommen, Abstriche mussten da gemacht werden, um den geschaffenen Standard einer hochindustrialisierten Gesellschaft auszubauen und zu halten. Das Land aber in Zukunft mit Windenergie zu versorgen ist doch Utopie, diese Anlagen flächendeckend aufzustellen verschandelt sichtlich große Gebiete des Landes und kann wegen fehlender Speichernöglichkeiten nicht den Energiebedarf des Landes decken. Was passiert denn, wenn 2035 Schluß ist mit Kohleenergie und für wiedererneuerbarer Energie der Speicher fehlt und dadurch keine konstante Energieversorgung möglich ist? Wir importieren dann Kohlestrom oder Atomstrom unserer ausländischen Nachbarländer, die diesen ''ekelhaften'' Strom weiterhin produzieren, machen uns völlig Energiepolitisch abhängig vom Ausland und können die Energiepreise nicht mehr selbst bestimmen. Ich weiß nicht wo Sie leben, ich lebe unweit einiger Windenergieanlagen, habe mich übrigens entgegen vieler anderer Bürger daran gewöhnt, aber die Vorstellung, dass diese Anlagen flächendeckend ausgebaut werden sollen oder könnten ist nicht zu akzeptieren. Die Atomphysik ist zum Beispiel ist sehr weit in der Zukunft eine ungefährliche und rationelle, kostengünstige, konstante Energieversorgung zu ermöglichen, ist nicht gewollt und damit ein grünes Tabu.

  • 5
    7
    Haju
    16.10.2019

    Jedenfalls gibt es Träumer und Paniker, die an ein Weltreich glauben, wo immer irgendwo der Wind weht und die Sonne nie unter geht - und zwar bis 2035 oder gar 2025. Klingt nicht überzeugend friedlich und demokratisch.

  • 3
    6
    Steuerzahler
    16.10.2019

    @ Haju:“Pumpspeicherkraftwerke sind nicht dazu da, Dunkelflauten auszugleichen.“
    Natürlich war damals, als die meisten dieser Kraftwerke gebaut wurden, noch nicht an Sonnen- und Windenergie zu denken. Aber sie waren dazu da, Energie zu speichern und Lastspitzen auszugleichen. Und das hat viele Jahre ordentlich geklappt und Deutschland hatte genügend Reserve, die temporär auftretenden Bedarfe weitgehend sicher zu decken. Ich gebe Ihnen in so weit Recht, dass die von Ihnen so bezeichneten Dunkelflauten nicht vollständig behoben werden können. Ganz einfach, weil das PSW dann pumpt und Energie braucht, wenn der Verbrauch gering ist. Das ist nun mal nachts. Aber die Flauten bei der Windkraft sowie die lastabhängigen Spitzen können, wenn auch nicht immer zu 100%, reguliert werden. Aber wie schon treffend bemerkt, Verbände und Personen, die zu den grünen Diktatoren und Verbietern zählen, verhindern ein vernünftiges Augenmaß.

  • 6
    3
    Tauchsieder
    16.10.2019

    Zur Vollständigkeit halber vielleicht noch so viel "Del.....", die Umweltverbände klagen nicht ins Blaue hinein, sie beziehen sich auf geltendes Recht, Gesetze, Auflagen usw.
    Erlassen vom Gesetzgeber, müssen sich alle daran halten und wenn ein Vorhaben einem der Gesetze konträr entgegen steht ist es nicht durchführbar. Umwelt zu vernichten, um angeblich die Umwelt zu retten, ist eine Milchmädchenrechnung.
    Übrigens sind Pumpspeicherkraftwerke mittlerweile die schlechteste aller Speicherlösungen.
    Im Gegensatz zu früher gibt es am Tag, wenn viel Energie benötigt wird, auch viel Energie durch die neuen Energieerzeuger. Bei schönem Wetter laufen Windräder und Solaranlagen auf Hochtouren. Manchmal so stark, dass dem Netz die Überlastung droht. Gerade diese neuen Energieerzeuger haben die Pumpspeicherkraftwerke unattraktiv gemacht, damit ist kein Geld mehr zu verdienen. Und wo kein Geld mehr zu verdienen ist gibt es auch keine Investitionen.

  • 4
    2
    Haju
    16.10.2019

    @Deluxe
    Pumpspeicherkraftwerke sind nicht dazu da, Dunkelflauten auszugleichen. Ein jeder sollte eigentlich in der Lage sein auszurechnen, wie hoch er den geliebten Partner heben muß, um einen Pott Kaffee kochen zu können (Physik 7.Klasse, Realschule).
    Biogasturbinen geht auch nicht, da dies keine regenerative Energieform ist: wir bräuchten schon heute zwei Erden, um einfache Reproduktion zu erzielen; leben also von Ressourcen.
    Ich sage das nur, damit nicht irgendwann jemand kommt und behauptet, er hätte das schon immer gesagt. Nein, das war ich hier am 16.10.2019 und viel früher auch woanders.
    Natürlich gibt es Lösungen, die keinerlei Panik notwendig machen. Jetzt aber bitte erst mal die Lösungenen derer, die schon immer alles als erste wußten.

  • 4
    6
    Deluxe
    16.10.2019

    cn3...

    Versuchen Sie doch mal, in Deutschland ein neues Pumpspeicherwerk zu bauen. Sie werden es nicht schaffen.
    Weil es an grünen Lobbyverbänden, Klagen des BUND und daraus resultierenden endlosen Verzögerungen scheitern wird.

    Keine einzige Bergkuppe wird dafür verfügbar sein. Und genau das ist das Problem.

    Wenn wir unser Land ausschließlich mit Wind und Sonne versorgen wollen, brauchen wir aber nicht nur ein neues Pumpspeicherwerk...

  • 6
    4
    Haju
    16.10.2019

    @cn3...
    Sie sollten von Speicherstaaten sprechen - unseren Nachbarn. Das kostet natürlich Geld - sowohl beim Bezug von Strom, als auch jeweils bei der Lieferung zum Nachbarn, welcher einfach die Gasturbinen anlaufen läßt, wenn Deutschland Strom braucht. Und vom sonstigen gesunden Menschenverstand her installiert man Energiequellen proportional zur vorhandenen, neu geschaffenen Speicherkapazität.
    Sie wissen ja sicherlich, welche Kräfte den Unsinn bis 2035 oder gar 2025 noch gewaltig überdimensionieren wollen.

  • 5
    10
    cn3boj00
    15.10.2019

    @ralf, Sie kommen immer wieder mit den gleichen Thesen. jedesmal versuche ich eine Diskussion mit Ihnen, doch Sie übergehen jedesmal meine Argumente. Wie soll denn eine normale Diskussion aussehen?
    Eigentlich ist es nervend, wenn man sich immer wiederholen muss, und merkt, das ja doch keiner zuhört.
    Die AfD behauptet, nur Deutschland sei so "dumm" was die Energie betrifft. Nun, Dänemark hat inzwischen 54% Windenergie und seinen CO2 Ausstoß in den letzten 20 Jahren halbiert. Wobei die Regierungen dort keine "Günen" waren. Und das ist nur ein Beispiel. Auch in anderen Ländern geht man sehr gelassen mit Windrädern um. Diese Windradhysterie gibt es nur hier, und besonders in Sachsen.
    Da haben die Propagandamaschen inzwischen gut Fuß gefasst.
    Natürlich gibt es wie immer in der deutschen Bürokratie Auswüchse. Das will keiner bestreiten. Aber so einen Auswuchs ins Bild setzen und dazu einstimmige Kommentare einfangen hat nichts mit Journalismus zu tun. Das ist Propaganda.
    Gern kommt das Argument vom Vogelschreddern, wobei ich annehme, dass keiner der das so gern propagiert diesen Vorgang bisher beobachtet hat. Deutschland hat in den letzten 10 Jahren 15% seiner Vogelpopulation verloren, bei manchen Arten 80%. 12 Millionen Brutpaare gingen "verloren". Den Verlust durch Windräder rechnet man mit etwa 150000. Ein Vielfaches davon stirbt durch Autos, Glasscheiben, die Hauptursache aber ist die Zerstörung der Landschaft durch die intensive Landwirtschaft. Wie viele Menschen beklagen die Zerstörung der Landschaft durch die blumenlosen, insektenlosen Einöden der Großagrarier? Die auf unsere Natur um ein vielfaches schlimmere Auswirkungen hat als hysterisch bekämpfte Windräder? Wenn es eine Industrialisierung gibt ist sie auf den Feldern zu sehen. Muss man bloß etwas genauer hingucken, das Fehlen von Insekten oder Regenwürmern sieht man nicht vom Sofa aus.
    Und dann kommt das mit dem Wind, der nicht immer weht. Wenn Windräder stehen, dann in der regel nicht weil kein Wind weht (sie brauchen nicht sehr viel), sondern die Energie nicht abgenommen werden kann. Ja, es gibt noch zu wenige Speicher. Aber das muss und wird ja nicht so bleiben. Und Spitzenkraftwerke, welche Energieschwankungen ausgleichen, gibt es schon immer, das hat nichts mit Windkraft zu tun. Und nein, das sind eben keine Kohlekraftwerke wie Sie behaupten. Denn die sind viel zu träge. Spitzenkraftwerke sind entweder Pumpspeicherwerke (die auch speichern können) oder zum Beispiel Gaskraftwerke, die aus dem Stand ganz schnell auf 100% hochgefahren werden können. Wie viele Länder dieser Erde kommen ohne Kohlekraftwerke aus? Die Behauptung, man brauche diese, ist einfach völlig aus der Luft gegriffen und wird nur von der Energielobby so gern verbreitet.
    Zuletzt aber stelle ich eine Frage in den Raum: woher kommt der Strom? Aus der Steckdose? Was würden die Windradhysteriker sagen, wenn man neben ihrem Dorf ein Kohlekraftwerk oder einen Atommeiler errichten wöllte? Was würden Sie sagen, ralf? Oder schon allein nur eine Stromleitung? Nein, ich glaube nicht, dass es um wirklich gute Argumente gegen Windräder geht. Es geht ums Dagegenzusein.

  • 3
    10
    Distelblüte
    15.10.2019

    @Haju: Ist es zu schwer, einen Link in den Kommentarteil zu kopieren? Das war mir nicht bewusst. Ich suche dann mal selber.

  • 7
    3
    Haju
    15.10.2019

    @Diestelblüte
    Ja, wo könnte man den Fernsehmann Harald Lesch denn bloß finden?!
    In einem der beiden Videos, die ich meine, referiert er über die Frage "Brennstoffzelle oder Akku?", und in dem anderen sagt er, daß der derzeitige Verbrauch an Elektroenergie in Deutschland (wie auch in der Welt) nur ein Sechstel des Gesamtenergiebedarfs darstellt. Ich denke, das genügt.

  • 3
    13
    Distelblüte
    15.10.2019

    @ralf66: Sie setzen die Begriffe 'normale Diskussion' und 'gewünschte Diskussion' als Synonym, also mit gleicher Bedeutung. Das ist falsch; vielleicht ist es ein Freudscher Fehler?
    Eine Diskussion besteht zwischen kontroversen Meinungen. Das, was in Oederan geschah, hat damit nix zu tun.

  • 11
    5
    ralf66
    15.10.2019

    @Lexisdark, wenn Windenergiestrom konstant zur Verfügung stände wäre die Sachlage etwas anders, Windenergie steht aber nicht konstant zur Verfügung ohne die vorhandenen Kohlekraftwerke, die Puffer und Speicher sind ist das eben nicht der Fall, denn Wind weht unkonstant, ungleichmäßig, Windenergie lässt sich bisher auch in nächster Zukunft nicht in ausreichenden Maße speichern, darum ist die Errichtung solcher Anlagen eigentlich unnötig und sinnlos, weder wird dadurch der Strom billiger, noch tut man effektiv etwas für das Klima, weil die Kohlekraftwerke weiter laufen müssen, auch wenn abgeschwächt, entstehen dort die vollen Fixkosten, weil Wartung, Instandhaltung und Personal weiter vorhanden sein muss, die Einzigen die etwas davon haben sind die Hersteller dieser Windkraftanlagen und die Betreiber. Dann kann es auch nicht sein, dass solche Anlagen wüst übers Land verstreut hier mal vier, dort mal drei, wo anders gar mal bloß eine, dann wieder ganz wo anders mal zehn Stück aufgestellt werden, dass ist eine Verindustrialisierung von Natur und Landschaft, wo sich am Ende niemand mehr wohl fühlt, was hat das mit grüner Denkweise zu tun.

  • 12
    9
    ralf66
    15.10.2019

    Professor Dr. Werner Sinn beschäftigte sich vor paar Jahren auch einmal mit der Windkraft und sprach von einer Industrialisierung der Landschaft. Wenn ich mir hier zum Artikel den Kommentar Unpassend durchlese wo festgestellt wird, man könne über das Thema Windkraft keine normale Diskussion mehr führen, die Meinungen aller Besucher waren fertig. Ja bitteschön wie soll denn eine normale Diskussion zum Thema Windenergie aussehen? Möglichst widerstandslos soll der Bürger die Errichtung dieser Anlagen gegenüberstehen, so sieht eine gewünschte Diskussion über Windkraft aus.

  • 16
    6
    Lexisdark
    15.10.2019

    Warum sich viele immer über Windräder aufregen? Alle wollen und brauchen Strom, aber niemand will in Sichtweite ein Kohle- oder Kernkraftwerk, Biogasanlage riecht streng, Wasserkraft wird schwierig bis unmöglich, Gasturbine ist manchen auch zu laut siehe Altchemnitz, Photovoltaik blendet irgendwen... Kauft euch doch alle Kerzen und schmeißt die elektrischen Geräte weg... Man kann sich auch anstellen

  • 7
    8
    Distelblüte
    15.10.2019

    @Haju: Ein Quellenbeleg für Leschs Aussage wäre jetzt genau das Richtige.

  • 4
    11
    Haju
    15.10.2019

    @"cn3.."
    Da haben Sie also das Geheimnis der ewigen Jugend gelüftet und wollen sich darüber ausschweigen!
    Aber Sie haben Recht: die Energieerzeugungs-Landwirtschaft (und da spreche ich noch gar nicht von Windrädern) ist der reine Vogel- und Insektentod und der soll noch weiter ausgebaut werden. Auch Professor Harald Lesch aus München sieht mit Grauen der Verwirklichung grüner Pläne entgegen.

  • 5
    12
    Inke
    15.10.2019

    @cn3boj00: Ich gebe Ihnen voll Recht. Grüne Politik scheut man hierzulande wie der Teufel das Weihwasser. Die Grünen sind nur daran interessiert, den Wohlstand der Bevölkerung zu eliminieren. Keinem soll es mehr gut gehen mit grüner Politik. Es ist sinnlos mit solchen Leuten vernünftig sprechen zu wollen.

  • 12
    4
    Tauchsieder
    15.10.2019

    Ihr Schlusswort fehlte noch "cn3.....": - Amen - !
    Und was den Wegzug angeht, vielleicht fanden sie es nicht "cool" hier keinen gut dotierten Job zu finden.
    - Amen -.

  • 7
    13
    cn3boj00
    14.10.2019

    Es ist erschreckend, aber wohl nicht mehr umkehrbar: nicht nur Halle, sondern auch Oederan zeigt, dass wir auf 1933 zusteuern. Parteigemachte Propagandafilme, einseitig und psychologisch wirksam inszeniert, bestimmen das Meinungsbild. Andere - auch ganz vorsichtige - Meinungen werden niedergebrüllt. Wer anderer Auffassung ist, wird mit "Aufhängen" oder "Stück Sch..." bedacht, wofür es Beifall gibt. Und Leute wie Deluxe kommen dann mit Demokratie...
    Das Artensterben bei Vögeln wird übrigens zu 90% von der Landwirtschaft verursacht, dazu kommen bauplanerische Maßnahmen. Den Anteil der Windräder vermag niemand in Prozent zu beziffern. Aber was spielt das für eine Rolle? Die Partei, die Partei, die hat immer recht! Ich wette, die Besucher waren alles 50 - 70 jährige, deren Meinung feststeht. An allem sind die Grünen schuld. Auch wenn die gar nicht regieren: die Kasper um Frau merkel werden alle von grünen Mächten gesteuert. VW ist in voll grüner Hand, deshalb werden in Zwickau E-Autos gebaut. Die Grünen sind eigentlich Aliens, die unser schönes Land zerstören wollen, wo glückliche Kühe auf den Weiden grasen, im Sommer die Wiesen bunt von Blumen sind, und sich Hase und Igel Wettläufe liefern.
    Und lieber Tauchsieder, mein großer Enkel und seine Freundin sind nach dem Abi weggezogen. Sie fanden es hier nicht "cool", aber nicht wegen der Windräder.

  • 9
    10
    Distelblüte
    14.10.2019

    @hinterfragt: Am besten in keiner. Und man sollte sich fragen: was sollte mit dem Zeigen des Films erreicht werden? Es ging an diesem Abend wohl kaum um das Für und Wider von Windkraftanlagen. Es sollten am Ende der Veranstaltung alle dagegen sein, was ja wohl auch funktioniert hat. Und das ist zu bemängeln.

  • 8
    8
    Hinterfragt
    14.10.2019

    Opps; sorry Frau Baerbock, aber man kommt bei den vilen neuerfindungen der Grünen schon mal durcheinander ...

    Richtig ist natürlich Meiersche "Vogelstoppräder"

  • 12
    11
    Hinterfragt
    14.10.2019

    Nun @Distelblüte, in welcher Partei muss man den Ihrer Meinung nach sein, um einen Film zu diesem Thema zu zeigen?
    Zudem hätte man ja sicherlich zeitgleich auch einen Film der Grünen zeigen können? Die Baerbockschen "Vogelstoppräder" z.B. ...

  • 14
    13
    Deluxe
    14.10.2019

    Immer wieder bemerkenswert, wie wenig Toleranz man einer anderen Meinung entgegenbringt, wenn sie nicht dem klimahysterischen Mainstream entspricht.

    Von Demokratie, von Meinungsfreiheit und gesellschaftlicher Vielfalt zu reden ist schnell gemacht.

    Aber die Umsetzung?
    Da sind Defizite erkennbar.

    Und selbst die größten Fans der Windkraft müssen irgendwann erkennen, daß Fläche ein begrenztes Gut ist. Wir sind hier nicht in den Weiten Sibiriens...

  • 10
    15
    Tauchsieder
    14.10.2019

    Manche der Kommentatoren, vor allem die rote Daumen-Sammler, vertragen die Wahrheit nicht, vor allem nicht, wenn es nicht "ihrer" Wahrheit entspricht.
    Zum Glück ist Sachsen mittlerweile ein Zuzugsland geworden, es kommen mehr wie die die gehen. Wahrscheinlich, weil hier mit der Windkraft restriktiv umgegangen wird.

  • 13
    15
    Distelblüte
    14.10.2019

    @AliceAndreas: So sorgt Mann eher dafür, dass Sachsen in 20, 30 Jahren komplett überaltert ist, weil jeder, dem es möglich ist, dem Bundesland den Rücken kehrt. Und auch nicht wiederkommt.

  • 13
    11
    Inke
    13.10.2019

    "Die Verantwortlichen sollte man alle an die Wand stellen", ...

    Da fällt einem doch nichts mehr dazu ein. Gute Nacht Sachsen, du mein geliebtes Heimatland.

  • 17
    17
    Distelblüte
    13.10.2019

    Jörg Rehmann, von dem der Film stammt, ist übrigens afd-Mitglied.
    So lenkt man Menschen in die gewünschte Richtung. Sächsische Provinz eben.

  • 17
    14
    AliceAndreas
    13.10.2019

    Wer weiß, vielleicht sorgen ihre "Ewiggestrigen Menschen" ja dafür, das in 20, 50 oder 100 Jahren Sachsen einer der wenigen Gebiete ist, die eben NICHT komplett im Nichts versackt sind.

  • 14
    19
    Distelblüte
    13.10.2019

    Eine tendenziöse, einseitige Veranstaltung ganz im Sinne ewiggestriger Menschen. Mit erschreckenden Folgen. Manchmal denke ich, Sachsen hat es verdient, komplett im Nichts zu versacken.



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