Ausbau von Breitband in Eppendorf in letzten Zügen

Im kommenden Jahr sollen die Haushalte ans Netz angeschlossen sein

Eppendorf.

Der Breitbandausbau in Eppendorf sowie seinen Ortsteilen geht voran. Jetzt rückt der Zeitpunkt näher, ab dem die Haushalte von der Investition profitieren können. "Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan, und wir werden die ersten Haushalte noch in diesem Jahr an das schnelle Netz anschließen", sagt Hendrik König, Regionalmanager der Telekom in Mittelsachsen. Rund 1850 Haushalte erhalten bis spätestens Sommer kommenden Jahres schnelles Internet.

Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern von Dateien in der Cloud wird bequemer. Dafür wird die Telekom in Eppendorf und den Ortsteilen Großwaltersdorf und Kleinhartmannsdorf insgesamt fünf Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 15 neue Verteiler aufstellen oder bereits vorhandene mit moderner Technik ausstatten. Bis jedoch die Telekom-Experten für die finalen Arbeiten am Anschluss anrücken, haben derzeit vor allem die Tiefbauer noch reichlich zu tun.n Sie graben aktuell auf der Borstendorfer Straße in Eppendorf sowie im Ortsteil Großwaltersdorf den Boden auf, um Kabel und Leerrohre zu verlegen.

Eppendorfs Bürgermeister Axel Röthling (SPD) ist sich zwar bewusst, dass die komplette Fertigstellung des Breitbandausbaus noch ein paar Monate in Anspruch nimmt. Dennoch freut er sich schon jetzt, dass sich die Umsetzung des Projekts auf der Zielgerade befindet.

"Den ersten Fördermittelantrag für den Breitbandausbau habe ich bereits im Januar 2016 gestellt. Später erfolgte die Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom. Spätestens im April, als die Tiefbauarbeiten in Eppendorf begannen, nahm die Investition auch aus Sicht der Bevölkerung Fahrt auf", blickt er zurück. Aus seiner Sicht seien die bisherigen Arbeiten fast reibungslos verlaufen. "Es ist sicherlich schon passiert, dass die Fachkräfte unerwartet auf Felsen gestoßen sind und deshalb an dieser Stelle etwas länger als geplant benötigten. Aber solche Probleme wurden vor Ort stets zügig geklärt", sagt der Bürgermeister. Er lobte in diesem Zusammenhang die Kooperation mit der Tiefbaufirma Rößner aus Niederwiesa sowie der Deutschen Telekom. "Absprachen sind unter den Beteiligten bisher immer eingehalten worden, die Zusammenarbeit gestaltet sich als angenehm", sagt Axel Röthling.

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