Ausschuss sortiert ungültige Stimmen aus

Kommunalwahl: Ergebnis bestätigt - Falsche Kreuze führen zu Fehlern

Flöha/Freiberg.

Kisten voller Protokolle und Wahlunterlagen: Nach zwei stressigen Wochen hat die Kreiswahlkommission am gestrigen Freitag mit der Prüfung und Bestätigung des Ergebnisses einen vorläufigen Strich unter die Kommunalwahl vom 26. Mai gezogen. Damit ist die Kreistagswahl jetzt amtlich: Die meisten Stimmen erhielt mit rund 28 Prozent die CDU, es folgen die AfD mit zirka 22 Prozent und die Freien Wähler mit rund 17Prozent. Mehr als 63 Prozent der 254.000 Wahlberechtigten in Mittelsachsen gingen wählen.

In der Sitzung beriet der Ausschuss unter Leitung von Kreiswahlleiter Peter Schubert im Landratsamt in Freiberg öffentlich unter anderem über die Gültigkeit oder Ungültigkeit von Stimmen und traf 25 Beschlüsse. "Ist das Kreuz oder die Kennzeichnung auf dem Stimmzettel so gesetzt, dass klar wird, wer die Stimmen erhalten soll? Das ist dabei der zentrale Punkt, das ist nicht immer ganz leicht erkennbar und eine Abwägung", erklärte Schubert an einem großen Konferenztisch anhand zahlreicher Ordner. So führen beispielsweise nicht eindeutig gesetzte Kreuze, durchgestrichene oder gar unterschriebene Wahlzettel zur Ungültigkeit. Fazit, so die Kreiswahlkommission: Die personelle Besetzung des Kreistages ändert sich nach der gestrigen Prüfung gegenüber dem vorläufigen amtlichen Endergebnis nicht.


Landrat Matthias Damm (CDU) dankte Organisatoren, Mitarbeitern in Städten und Gemeinden und rund 2500 ehrenamtlichen Wahlhelfern, die bis in die Morgenstunden gezählt hatten: "Wahlen sind die unmittelbarste Form der Demokratie." Der neue Kreistag konstituiert sich am 7. August. (grit)

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