Beklebt, gestohlen, niedergebrannt

Mittelsachsens Straßenmeister müssen immer öfter Vandalismusschäden an Schildern und Leiteinrichtungen beseitigen. Die Kosten: mehrere Tausend Euro allein in den ersten Monaten dieses Jahres.

Freiberg/Flöha.

Die 174 Mitarbeiter in den sechs Meistereien im Landkreis halten 1600 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in Schuss. Immer öfter haben sie allerdings mit Folgen von Vandalismus zu kämpfen, wie Kreissprecher André Kaiser am Donnerstag erklärte. Eine Statistik gebe es nicht, so die Leiterin der Abteilung Straßen im Landratsamt, Ute Friedrich. "Aber wir verspüren eine leicht zunehmende Tendenz", sagte sie.

Friedrich spricht aber von mehreren Tausend Euro pro Jahr. Sie rechnet vor, dass allein in der Meisterei in Döbeln rund 5000 Euro für die Beseitigung von Vandalismusschäden angefallen seien. Probleme mit Vandalismus entlang mittelsächsischer Straßen gebe es aktuell mit Aufklebern auf Verkehrszeichen, Diebstahl von Schildern sowie umgefahrenen, niedergebrannten oder herausgerissenen Leitpfosten, sagt Kaiser. Die Reinigung sei schwierig und zeitaufwendig. Dies bestätigt der stellvertretende Straßenmeister von Rochlitz, Christian Titze. Vereinzelt seien Verkehrszeichen so beklebt oder bemalt, dass eine Reinigung nicht mehr möglich sei. Dann werde ausgetauscht. "Eine Reinigung erfolgt mit einem speziellen Mittel, um die Verkehrszeichenfolie nicht zu beschädigen. Diese Arbeiten müssen von Hand durchgeführt werden."

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