Blaue Partei ohne Direktkandidatin

Landtagsmitglied aus Mittelsachsen behält aber Listenplatz

Flöha/Freiberg.

Andrea Kersten hat ihre Direktkandidatur für den Landtag zurückgezogen. Das bestätigte die 53-Jährige der "Freien Presse" am gestrigen Freitag. Zu den Gründen wollte sie sich nicht äußern. Die Blaue Partei stelle damit für die Landtagswahl in Mittelsachsen keinen Direktkandidaten. Andrea Kersten, so betonte sie selbst, behält allerdings ihren Listenplatz 5 auf der Landesliste der Blauen für die Wahl am 1. September.

Kersten widersprach mit ihrer Darstellung der Erklärung des Landratsamtes, wonach im Direktwahlkreis 20 (Mittelsachsen 3) ein Vorschlag ihrer Partei zur Sitzung des Kreiswahlausschusses am gestrigen Freitag nicht zur Wahl zugelassen wurde, da die nötigen Unterstützungsunterschriften fehlten. "Meine Direktkandidatur hatte ich bereits am Donnerstagabend zurückgezogen", sagte Andrea Kersten.


Zuvor hatte der Kreiswahlausschuss 35 mittelsächsische Kandidaten für ein Direktmandat zugelassen: Somit gibt es für jeden der fünf Wahlkreise im Landkreis jeweils sieben Frauen und Männer, die sich der Abstimmung stellen werden. Laut Landratsamt wurden sie von CDU, AfD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP sowie der Vereinigung der Freien Wähler vorgeschlagen. (grit)

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