Böhmischer Nebel überm Gebirgskamm

Er zieht wieder in die Region: Am Mittwochnachmittag war zwischen Schwartenberg und Ahornberg der sogenannte Böhmische Nebel zu sehen und zu riechen: Industrieabgase, die mutmaßlich aus tschechischen Industrieanlagen stammen und bei entsprechender Wetterlage ins Erzgebirge wehen. Immer wieder klagen Bewohnerinnen und Bewohner der Region, dass das Phänomen Halsschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen auslöst. Die Bürgerinitiative "Für saubere Luft in unserem Erzgebirge" hatte sich monatelang für ein Gespräch mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eingesetzt. Diese lehnte allerdings ein Gespräch ab, da es in Hinblick auf die Lage im Erzgebirge aktuell keinen Anlass gebe. Aufgeben möchten die Aktivisten indes nicht. Hartmut Tanneberger, Sprecher der Initiative gab an, dass er und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter sich nun an den Bundestagsabgeordneten Detlef Müller (SPD) wenden wollen. (bjsc)

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