Bohrer in Wartestellung

Flöha.

In der Hoffnung auf einen weiterhin sinkenden Pegelstand der Flöha soll noch in dieser Woche mit den Bohrungen für das Fundament des Mittelpfeilers der neuen Kirchenbrücke in Flöha begonnen werden. Das sagte Stanimir Enew aus der Bauverwaltung im Flöhaer Rathaus am Dienstag. Nach den Regenfällen der vergangenen Tage ist zu viel Wasser im Fluss. Die Mauer aus Big-Bags war komplett überströmt, die in den Fluss hinein gebaute Straße für das Bohrgerät aufgeweicht, sodass die Arbeiten als zu riskant eingeschätzt wurden. Der Bohrer bleibt deshalb weiterhin auf der Augustusburger Straße in Wartestellung. Kann er zum Einsatz kommen, werden insgesamt acht Löcher in der Flussmitte gebohrt, die jeweils einen Durchmesser von einem Meter haben und sieben bis acht Meter tief sind. Die Löcher werden zunächst mit Sand gefüllt, um sie zu stabilisieren und dann betoniert. Der Ersatzneubau der Kirchenbrücke dauert voraussichtlich bis Dezember und kostet inklusive Planung rund 3 Millionen Euro. (mbe/tre)

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...