Ein Monolog über die Erfolge der vergangenen Jahre

Am 3. November wählen die Niederwiesaer ihren Bürgermeister für die nächsten sieben Jahre. Amtsinhaberin Ilona Meier tritt wieder an.

Niederwiesa.

Sieben Jahre Erfahrung im Bürgermeister-Amt. Diesen Trumpf hat Ilona Meier (parteilos) am Mittwochabend bei ihrer Wahlveranstaltung im "Brauhof" Niederwiesa ausgespielt. Den Chefposten im Rathaus will der 61-Jährigen am 3. November nur ein Gegenkandidat streitig machen - Raik Schubert (Bürgerinitiative Niederwiesa/BI).

Sie sei ein optimistischer Mensch und wachse mit ihren Aufgaben. Mit diesen Worten eröffnete die amtierende Bürgermeisterin ihren gut 35-minütigen Monolog vor 30 Zuhörern. Zu ihnen zählten die Ortsvorsteher von Braunsdorf und Lichtenwalde wie auch Meiers Vorgänger, Niederwiesas ehemaliger Bürgermeister Dietmar Hohm (BI).

Ihrer gut vorbereiteten Rede hatte Ilona Meier die knappe Erklärung vorangestellt, dass sie sich nicht zu den Äußerungen und Veröffentlichungen ihres Herausforderers äußern werde. Das sei nicht ihr Stil. Dann folgte eine Auflistung der Erfolge Niederwiesas - in dieser komprimierten Form doch recht beeindruckend. "Wer mit offenen Augen durch den Ort geht, sieht, was sich hier verändert hat", so Ilona Meier. Nicht aber ohne den klaren Verweis, dass dies nicht allein ihr Verdienst sei. Vielmehr sei im Gemeinderat über nötige Investitionen beraten und entschieden worden. Auch lobte sie mehrmals die bürgerfreundliche Verwaltung und reagierte damit auf die vielfach auch harsch geäußerte Kritik ihrer politschen Gegner im Gemeinderat.

Ilona Meier, bis zur Bürgermeisterwahl am 7. Oktober 2012 kaufmännische Angestellte in der Flöhaer Lokalredaktion der "Freien Presse" und Chefin des örtlichen Sportvereins, hatte vor sieben Jahren 86Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten. 2049 (48 Prozent) der 4260 Wahlberechtigten gaben ihren Stimmzettel ab. Recht ungewöhnlich war 2012: Niederwiesaer hatten für das höchste Amt in der Gemeinde 55 Gegenvorschläge auf die Wahlscheine geschrieben. Aber keiner der vorgeschlagenen Kandidaten konnte ausreichend Stimmen auf sich vereinen.

Als ihre erste große Herausforderung beschrieb Ilona Meier das Juni- Hochwasser 2013. Sie erinnerte daran, dass viele Privatpersonen den Flutopfern halfen. Besonders dankte sie den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz damals. Straßenbau, Investitionen in alle Kindertagesstätten der drei Ortsteile, Bauarbeiten in der Grund- und der Oberschule, würden die Gemeinde für Familien interessant machen, so Meier weiter. Um noch näher dran zu sein, habe sie die Bürgermeistergespräche, eingeführt von ihrem Vorgänger, fortgesetzt und sei, unterstützt von den Ortsvorstehern, zu 31 Sonntagsgesprächen auch nach Lichtenwalde und Braunsdorf gefahren. Fragen an Ilona Meier gab es im Anschluss nicht.

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