Einbrüche in Schulen: Täter müssen ins Gefängnis

Polizei überprüft einen Zusammenhang mit Taten in Oederan und Burgstädt

Flöha/Oederan.

Die Einbrüche in drei mittelsächsischen Schulen scheinen aufgeklärt zu sein. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Montag mitteilte, hat ein Haftrichter gegen zwei 21-jährige Deutsche Haftbefehl erlassen. Beide wurden in Justizvollzugsanstalten gebracht. Die jungen Männern stehen unter dem Verdacht, für mehrere Einbrüche in Schulen sowie Ladengeschäfte verantwortlich zu sein.

Dabei scheint sicher, dass sie den Einbruch ins Flöhaer Pufendorfgymnasium in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober verübt haben. Hier wurde neben Bargeld und Laptops auch ein Kleintransporter gestohlen, der nun nach Zeugenhinweisen in Chemnitz gefunden wurde. Am Steuer saß einer der Verdächtigen, der zweite Verdächtige wurde kurz darauf in der Nähe gestellt. Die Polizei durchsuchte daraufhin eine Wohnung in der Frankenberger Straße in Chemnitz. Darin fanden die Beamten unter anderem zwei Tresore, welche vergangene Woche bei einem Schuleinbruch in Burgstädt gestohlen worden waren.

"Derzeit prüfen wir, ob die zwei Verhafteten auch für den Einbruch in Burgstädt verantwortlich sind oder ob das andere Bewohner der durchsuchten Wohnung gewesen sein könnten", sagte Andrzej Rydzik, Sprecher der Chemnitzer Polizei auf Anfrage der "Freien Presse".

Auch eine Verbindung zum Einbruch in die Oberschule in Oederan wird überprüft, wobei es laut Rydzik sehr wahrscheinlich ist, dass es sich dort um die gleichen Täter handelt. Am letzten Oktoberwochenende waren Einbrecher nicht nur in die Schule eingedrungen, wo sie Bargeld stahlen. Sie stiegen außerdem in zwei Geschäfte ein und ließen Geld und eine Kamera mitgehen.

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