Erinnerung - Breite Debatte über Denkmal

Lichtenwalde.

Nach Kritik an der Entstehung des neuen, durch Spenden finanzierten Denkmals für in Kriegen gefallene Lichtenwalder hat sich jetzt Niederwiesas Bürgermeisterin Ilona Maier (parteilos) zu Wort gemeldet. "Für uns im Hauptausschuss war eindeutig, dass das eine Angelegenheit des Ortschaftsrates ist, und darum wurde auch so entschieden. Mir ist klar, dass es auch andere Meinungen zum Aufstellen des Denkmals gibt, aber es wurde sich in Lichtenwalde eben dafür ausgesprochen", so die Bürgermeisterin.

"Wir haben es uns nicht leicht gemacht", sagt der Lichtenwalder Ortschaftsrat Jens Bossard (Bürgergemeinschaft Lichtenwalde/Braunsdorf). "Auf mein Verlangen hin wurde das Vorhaben nach der Beratung im Hauptausschuss im Ortschaftsrat verhandelt. Dort stand es vier Mal zur Debatte. Man kann schon sagen, dass durchaus breit darüber diskutiert wurde", sagt Bossard. Das Projekt wurde auch auf den Anschlagtafeln im Ort vorgestellt. Mitteilungen über den Stand erhielt auch der Gemeinderat. "Für auf den Gedenktafeln genannte Familien waren vor der Fertigstellung Namenskorrekturen möglich. Selbst die Anlieger wurden persönlich befragt", sagt der Ortschaftsrat. (dahl)

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