Feuerwehr: Baustart am neuen Depot-Standort

Die Arbeiten am Gerätehaus in Lichtenwalde haben begonnen. Solange es die Witterung zulässt, soll es weiter gehen. Bis März könnte der Rohbau stehen.

Lichtenwalde.

Auch wenn der Winter vor der Türe steht, dreht sich in Lichtenwalde an der August-Bebel-Straße weiterhin der Bagger. Dort entsteht auf einer Fläche von 7400 Quadratmetern in zweiter Reihe das neue Feuerwehrhaus. Das Baufeld ist bereits weitgehend vorbereitet. Der Mutterboden auf dem Gelände ist abgeschoben und eine provisorische Baustraße angelegt. Dazu ist die künftige Einfahrt mit einem Flies versehen und geschottert worden. "Das ist notwendig, damit die schweren Baumaschinen dort rangieren können", sagt Bauamtsleiter Lars Schuster.

In der kommenden Woche können somit die Gründungsarbeiten beginnen. Dazu wird zunächst eine Baugrube ausgehoben. Diese soll möglichst bis Weihnachten fertig sein. Mitte Januar kann dann mit der eigentlichen Gründung begonnen werden. Danach stehen die Beton-Arbeiten auf dem Plan. Dazu allerdings müssen die Temperaturen mitspielen. "Bis zu Werten von -5 Grad kann Beton verarbeitet werden", erläutert Schuster. Bei knackigeren Frosttagen muss die Baustelle dann allerdings ruhen. Bis Ende März soll der Rohbau nach Möglichkeit abgeschlossen sein.

Der Neubau hat eine längere Vorgeschichte. Nachdem klar war, dass die Feuerwehr den aktuellen Standort wird verlassen müssen, begann eine monatelange Standortdebatte. Daher hatten die Feuerwehrleute gleich nachdem die ersten Entwürfe auf dem Tisch lagen, erste Gespräche mit den Anwohnern geführt. Zudem gab es Denkmal- und Naturschutzbedenken. Es ging dabei um die Sicht vom Schlosspark aus, die nicht beeinträchtig werden durfte und um Lebensräume von Fledermäusen. Die Bedenken mündeten in Auflagen.

Ein Kostenaufwuchs von den zunächst geschätzten 1,3 Millionen Euro (mit 75 Prozent vom Freistaat gefördert) auf 1,7 Millionen erwies sich als zusätzliche Hürde. Also wurde die Planung noch mal ganz genau geprüft und zusätzlich geschaut, welche Leistungen der Bauhof in Eigenregie erbringen könnte. Das drückte die Kosten um rund 100.000 Euro auf nun prognostizierte 1,6 Millionen Euro. (mit kbe)

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