Feuerwehr Niederwiesa ist personell gut aufgestellt

Junge Leute qualifizierten sich nicht nur beim Atemschutz. Sie haben sich auch zum Truppführer weitergebildet.

Niederwiesa.

Auf diese jungen Männer kann die Freiwillige Feuerwehr Niederwiesa stolz sein. Dennis Haase, Tobias Haase sowie Axel Thiele sind jeweils 18 Jahre jung und gehören zu den Nachwuchskräften, die vor rund zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr des Ortes eintraten. Die ehrenamtliche Mitarbeit bei den Rettungshelfern entpuppte sich bei ihnen nicht als Strohfeuer, vielmehr gehören sie heute der aktiven Truppe an und leisten somit ihren Beitrag für die tägliche Absicherung der Einsatzbereitschaft. "Im vergangenen Jahr konnten sie wie auch Lucas Meinig und Max Lehoczki ihre Atemschutzausbildung absolvieren und den Lehrgang mit Erfolg abschließen, sodass wir jetzt in unseren Reihen über 28 Atemschutzgeräteträger verfügen", sagte Wehrleiter Matthias Reinhardt zur Jahreshauptversammlung.

Mit der Qualifikation zum Atemschutzgeräteträger gaben sich Tobias, Dennis, Lucas, und Axel nicht zufrieden. Sie haben sich außerdem zum Truppführer weitergebildet. Insgesamt sieht Hauptbrandmeister Reinhardt die Wehr personell gut aufgestellt. Ende 2019 zählte sie 94 Kameradinnen und Kameraden in der Erwachsenenabteilung. In den Jugend- und Juniorenfeuerwehren waren 41 Mitglieder organisiert. Die aktive Truppe umfasst 53 Feuerwehrleute, dass sei gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang. Dem gegenüber stehen mit Leonie Heber, Luisa Fischer und Lorenz Schild aber auch drei Neuzugänge, berichtete Reinhardt.

2019 wurde die Niederwiesaer Wehr 52 mal alarmiert, wobei es unter anderem galt, sechs Brände zu bekämpfen und in fast 30 Fällen technische Hilfe zu leisten. Um sich für diese Situationen das notwendige Rüstzeug zu holen, fanden im vergangenen Jahr 24 Ausbildungsdienste statt. Lag die durchschnittliche Beteiligung daran bei etwas mehr als 70 Prozent, schafften es Peggy Engmann und Anita Moderlak, nicht einmal zu fehlen. Weitere elf Kameraden waren weniger als dreimal nicht anwesend. "Darüber freue ich mich sehr. Doch in dieser Hinsicht gibt es bei einigen Kameradinnen und Kameraden deutliche Reserven", machte der Wehrchef deutlich, dass es deutliches Verbesserungspotenzial gibt.

Um schnell zu den Einsatzorten zu kommen, stehen im modernen Niederwiesaer Feuerwehrdepot insgesamt fünf Fahrzeuge zur Verfügung. Und in diesem Jahr dürfte der Fuhrpark Zuwachs bekommen. Nachdem ein betagtes Mehrzweckfahrzeug auf VW-Basis aus technischer Sicht bereits 2018 aus dem bestand genommen werden musste, warten die Feuerwehrleute nun sehnsüchtig auf ein neues Auto. "Ich gehe davon aus, dass wir Mitte März einen neuen Mannschaftstransportwagen geliefert bekommen. Die Bestellung wurde bereits im Februar 2019 ausgelöst", erklärte Matthias Reinhardt.

Insgesamt weiß er, dass sich die Niederwiesaer Einwohner nach wie vor auf ihre Wehr verlassen können. "Ich möchte mich bei allen Mitgliedern für ihren gezeigten Einsatz recht herzlich bedanken", sagte der Wehrchef.


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