Finanzspritze für Seebühne in Sicht

Talsperrenverband und Theater wollen umbauen

Kriebstein.

Ein Sonnensegel für die Zuschauertribüne, eine neue Toilettenanlage, eine Künstlerumkleide und obendrauf die Erweiterung der Zuschauerplätze von jetzt 800 auf 999 - all das umfasst ein schon seit Jahren vom Talsperrenzweckverband verfolgtes Projekt zum Umbau der Seebühne Kriebstein. Doch die Kosten von rund 3,6 Millionen Euro sind ohne Fördermittel nicht zu stemmen. Doch jetzt kommen aus Berlin hoffnungsvolle Signale in der Finanzierungsfrage.

Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann hat erklärt, dass das Förderprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur 2020 nicht nur fortgesetzt wird, sondern dass die Chancen gut stehen für das Kriebsteiner Vorhaben, den beantragten Zuschuss zu erhalten. Es sei zwar noch nicht ganz sicher, dass solche bereits eingereichten Projekte nun zuerst "abgearbeitet" werden.

Doch genau dafür werde sie sich einsetzen. "Wir sehen die Ziellinie schon deutlich vor uns", so Bellmann weiter. Voraussichtlich im März kommenden Jahres stehe fest, ob der Verband mit einem Bescheid rechnen kann.

Eine gute Nachricht für den Zweckverbandsvorsitzenden Ralf Schreiber (CDU). Immerhin bemühe sich der Verband seit zwei Jahren um eine solche Förderung, die die Gesamtkosten des Projekts decken würde. Die Planung des Neubaus der sanitären Anlagen einschließlich neuer Stützwand laufe bereits. Sollte das Fördergeld aus Berlin fließen, rechne er mit einem Baubeginn im Jahr 2021. Gebaut würde dann in drei Abschnitten, an zweiter Stelle käme das Segel dran, welches Zuschauer vor Sonne und Regen schützen soll. Zuletzt würden weitere Zuschauerplätze geschaffen.

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