Freiberger Bergstadtfest soll Sommerferien 2021 einläuten

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Mittelsachsens größtes Volksfest ist 2020 der Coronapandemie zum Opfer gefallen. Dieses Jahr soll es wieder stattfinden. Einiges wird anders sein.

Freiberg.

Das Freiberger Bergstadtfest 2021 wird einen Monat später stattfinden als zu normalen Zeiten. Die Stadtverwaltung erklärte am Mittwoch auf Anfrage der "Freien Presse", dass der neue Termin für das größte mittelsächsische Volksfest voraussichtlich vom 22. bis 25.Juli als Start in die Sommerferien angesetzt ist. "Wir haben uns entschieden, vom bekannten Termin des Bergstadtfestes Ende Juni abzuweichen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wir unser Fest auch ausrichten können, begründet Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos).

Burgstraße, Erbische Straße und Petersstraße sollen nach seinen Worten für Freiberger Händler, Gastronomen sowie Dienstleister reserviert werden, um eine Flaniermeile zu betreiben. "Dort können sie sich kostenfrei mit einem Stand beteiligen. Externe Anbieter werden an diesen Straßen nicht zugelassen. Außerdem überlassen wir unseren Gewerbetreibenden wieder die große Bühne für Präsentationen, Modenschauen oder Interviews", sagt Krüger. Bei allen städtischen Veranstaltungen stünden auch in diesem Jahr vor allem die Akteure der Innenstadt im Vordergrund. "Wir möchten unsere Freiberger Gewerbetreibenden unterstützen und ihnen eine Plattform geben, sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen", so der OB.

Nach einem Coronajahr ohne Bergstadtfest wollen die Silberstädter zur Tradition zurück, betont Krüger: "Es soll ein Bergstadtfest werden, wie die Freiberger es kennen - mit Erlebniswelten, verteilt in der gesamten Altstadt: Weindorf auf dem Schloßplatz, Bierdorf am Untermarkt, einer Kinder- und Familienwelt sowie dem Rummel in der Ehernen Schlange." Alle bekannten Flächen sollten eingebunden werden, um genügend Platz für die Besucher und ausreichend Abstände zu schaffen.

Nachdem der Termin jetzt steht, will die Stadt weiter planen. "Unter anderem beginnen nun die inhaltlichen Abstimmungen mit unseren Medienpartnern, den Freiberger Vereinen und regionalen Künstlern", erklärt Krüger und fügt hinzu: "Wir setzen natürlich alles daran, dass die Bergparade stattfinden kann als bedeutender Bestandteil des Festes. Geplant ist sie traditionell für Sonntagvormittag, also am 25. Juli, als Marsch durch die Altstadt nach dem Berggottesdienst."

Ob eine neue Silberstadtkönigin gewählt wird, ließ das Stadtoberhaupt offen. "Wir befinden uns in den letzten Abstimmungen mit dem Silberstadt-Verein." Selbstverständlich würden alle Veranstaltungen mit Hygienekonzepten vorbereitet, abhängig von aktuell gültigen Verordnungen. Krüger: "Wir beobachten die Corona-Neuinfektionszahlen permanent und sehr genau. Zum jetzigen Zeitpunkt ist für uns jedoch auch nicht absehbar, wie sich die Situation im Sommer gestaltet."

Deshalb werde das Bergstadtfest in zwei Szenarien geplant: Eines sieht vor allem Abstandsregeln vor, im anderen setzen die Organisatoren auf kontrollierte Einlässe, um die Besucherzahlen zu regulieren. Überlegungen, Zutritt nur mit Impfnachweis zu gewähren, gebe es nicht, unterstreicht OB Krüger.

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