Geländer verhindert Falschparken

Verkehrssünder haben in der Ortsmitte von Niederwiesa zunehmend die Sicherheit gefährdet. Nun ist die Gemeindeverwaltung eingeschritten.

Niederwiesa.

Die Gemeindeverwaltung Niederwiesa hat jetzt darauf reagiert, dass in der Ortsmitte zunehmend Falschparker den Verkehr behindert haben. Deshalb haben Mitglieder des örtlichen Bauhauses gegenüber dem Ärztehaus zwei Geländer zwischen Fahrbahn und Fußweg montiert.

Für die Umsetzung dieser Maßnahme hat die Gemeinde knapp 2000 Euro investiert. "Wir hatten in der Vergangenheit festgestellt, dass in dem Kurvenbereich die Parkordnung immer öfter nicht eingehalten wurde. Um die Sicherheit wieder zu verbessern, haben wir nun diese Geländer aufgestellt", sagt Bürgermeister Raik Schubert (Bürgerinitiative Niederwiesa).

Dennoch weiß er, dass nach dem grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt die Parksituation im Zentrum von Niederwiesa nicht befriedigend ist. Für Irritation würde zudem ein im Fußweg eingelassener Streifen sorgen. "Viele Kraftfahrer denken, es handelt sich dabei um einen Parkstreifen. Doch das ist nicht der Fall. Die Autos dürfen grundsätzlich nur in den separaten Parktaschen abgestellt werden", erläutert Schubert. Eine kurzfristige Änderung dieser Situation auf der Kreisstraße sei allerdings nicht möglich.

Um dennoch die Sicherheit zu erhöhen, hatte sich der Gemeinderat in einer der früheren Sitzungen dafür ausgesprochen, eine Tempo-30-Zone einzurichten. "Wir haben diesen Antrag auch bei der dafür zuständigen Behörde eingereicht. Leider wurde diese Idee nicht aufgegriffen und unser Vorhaben nicht genehmigt", berichtet der Bürgermeister.

Immerhin sind einige Parkmöglichkeiten auf der benachbarten Straße "Zum Bahnhof" vorhanden. Außerdem wolle sich die Verwaltung Gedanken machen, welche Freiflächen perspektivisch als Parkplätze in Frage kommen könnten.

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