Gemalter Lichtblick für Frankenberger Notgemeinschaft

Pflegebedürftige und Personal wollen die Corona-Krise gemeinsam hinter verschlossenen Türen aussitzen.

Frankenberg.

Erfolgreich haben die 31 Mitarbeiter des 24-Stunden-Intensivpflegedienstes Millcura aus Frankenberg die erste Woche ihrer freiwilligen Quarantäne absolviert. In den Wohngemeinschaften in Chemnitz, Frankenberg und Meißen betreuen sie hinter verschlossenen Türen insgesamt 18 Patienten rund um die Uhr. "Alle werden künstlich beatmet", sagt Millcura-Chefin Beate Mühl. Da es sich dabei um eine Risikogruppe handele, sei es sehr wahrscheinlich, dass die Patienten bei einer Corona-Ansteckung einen schweren Krankheitsverlauf erleiden müssten.

Am Freitag lieferten die Millcura-Hauswirtschafter erneut an, was sie für die Insassen eingekauft hatten. Einkaufslisten gelangen per Whatsapp aus den Wohngemeinschaften in die Außenwelt. Die Waren werden ohne persönlichen Kontakt übergeben, damit sich die Notgemeinschaft nicht ansteckt. Große Freude löste eine spontane Aktion von Kindern aus dem Frankenberger Heimverbund Sonneneck/Immenhof aus: Die finden die freiwillige Aktion der Großen so stark, dass sie mit einem selbst gemalten Bild Danke sagen. (dahl)


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