Geständnis gegen Haftzeit: Prozessstart endet mit Absprache

Sechs Verhandlungstage bis Ende September sollte der Prozess gegen den mutmaßlichen Mehrfachtäter aus Augustusburg dauern. Doch zum Auftakt gab es eine Überraschung.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    0
    Schiko
    22.07.2020

    Und wer fragt die Geschädigten, wie sie das finden? Sie bleiben auf dem Schaden sitzen und hatten eine Menge Ärger. Die Ankündigung einer milderen Strafe ist hier fehl am Platze. Unter Geständnisbereitschaft verstehe ich, reinen Tisch zu machen und zwar in jeder Hinsicht. Dass der Angeklagte hier Zweckverhalten an den Tag legt, ist doch offensichtlich.

  • 13
    2
    Steuerzahler
    22.07.2020

    „Ob er den Täter nennen könne, fragte Richterin Gudrun Trautmann und erhielt ein Nein.“
    Was ist dann von der Ehrlichkeit des Geständnisses zu halten? Stand hier eventuell die Verfahrensökonomie einmal mehr an erster Stelle? Schlimm genug, dass solch ein Handel, bei dem i. d. R. der Angeklagte den größten Vorteil hat und die angemessene Strafe in den Hintergrund tritt, in deutschen Gerichten Einzug hielt. Öffentliche Verhandlung? Bei internen Absprachen im Hinterzimmer? Vor der Zukunft kann es einem grauen!